Ausscheidung und Elimination von Xenobiotika

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Ausscheidung und Entsorgung von Xenobiotika (XB)

Sobald ein Stoff absorbiert worden ist, kann die schädliche Wirkung durch Ausscheidung schnell minimiert werden. Die Beseitigung des Stoffes oder giftiger Metaboliten, die im Stoffwechsel gebildet werden, erfolgt primär durch renale Ausscheidung oder über die Gallenwege (hepatisch). Sie kann aber auch durch die Ausatemluft, die Abgabe über Milch, Speichel und Schweiß sowie durch die Erneuerung von Haut und Haaren auftreten.

Renale Ausscheidung

Vor allem die Nieren sind perfekt für die Ausscheidung entwickelt. Diese Organe beteiligen sich an der Beseitigung von Produkten des normalen Stoffwechsels sowie der meisten polaren Xenobiotika (XB) und hydrophilen Metaboliten aus lipophilen Umweltstoffen.

Ausscheidung in Kot und Galle

Dies ist ein weiterer wichtiger Weg der Ausscheidung. Nicht absorbierte Anteile, Gallensekrete, Darmsekrete und die Mikroflora spielen hierbei eine Rolle. Jede nicht absorbierte orale Dosis wird über den Kot ausgeschieden, da es keine 100-prozentige Absorption gibt.

Gallen-Ausscheidung

Die Leber trägt zum Stoffwechsel und zur Ausscheidung über die Galle bei. Diese Form der Ausscheidung ist oft ein effektiver Schutz gegen renale Toxizität, da sie eine weniger gewebetoxische Substanzfreisetzung impliziert.

Enterohepatischer Kreislauf

Gallensalze in ionisierter Form sind reabsorbierbar, besonders bei fettreicher Ernährung, durch einen Mechanismus, der als enterohepatischer Kreislauf bekannt ist.

Elimination von Xenobiotika

Die Elimination ist definiert als die Bewegung der XB aus dem Körper, im Allgemeinen im Zusammenhang mit der Beseitigung anderer Stoffe aus den betroffenen Geweben.

Organe und Gewebe zur Elimination von XB

  • Lunge: Flüchtige Verbindungen im Blut passieren die Alveolarmembran der Lunge und werden ausgeatmet.
  • Geschlechtsspezifische Elimination: Der pH-Wert von Milch, Eiern oder Föten (im Vergleich zum Plasma) erleichtert die Ausscheidung von basischen und löslichen Verbindungen.
  • Nahrung und Elimination: Die Ausscheidung über die Nahrung hängt von der Polarität, der Molekülgröße, dem pH-Wert der XB und dem Volumen der biologischen Flüssigkeit ab.

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