Auswirkungen des Tourismus und EU-Politik im Überblick
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Folgen des Tourismus
Der Tourismus beeinflusst die Gesellschaft und Wirtschaft auf vielfältige Weise:
- Demografische Auswirkungen: Der Tourismus schafft Arbeitsplätze und kann die Abwanderung aus bestimmten Gebieten stoppen. In Zeiten hoher Auslastung führt er jedoch zu einer Überlastung der Infrastruktur und Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung.
- Wirtschaftliche Auswirkungen: Tourismus sorgt für Beschäftigung und hohe Erträge, was die Entwicklung anderer Wirtschaftszweige fördert. Oft sind diese Arbeitsplätze jedoch prekär und befristet. Zudem fließen Gewinne häufig an ausländische Unternehmen ab, während lokale Waren durch Importe ersetzt werden. Dies führt zu steigenden Preisen, Bodenspekulation und einer gefährlichen wirtschaftlichen Abhängigkeit.
- Soziale Auswirkungen: Der Tourismus verändert die lokale Lebensweise. Dies kann zur Modernisierung beitragen, aber auch zum Verlust der kulturellen Identität und lokaler Bräuche führen.
- Umweltqualität: Tourismus erfordert eine intakte Umwelt und kann zur Sanierung von Gebieten beitragen. Gleichzeitig verändert er die Landschaft durch Infrastruktur, verursacht Luft- und Lärmverschmutzung, erhöht das Abfallaufkommen und führt zur Übernutzung von Ressourcen wie Wasser und Boden.
Nachhaltiger Tourismus
Um positive Effekte zu verstärken und negative zu vermeiden, wird nachhaltiger Tourismus gefördert. Ziel ist es, wirtschaftliche und soziale Entwicklung mit ökologischen Werten und Kultur in Einklang zu bringen.
Verkehrs- und Handelspolitik
Verkehrspolitik der Europäischen Union
Die EU verfolgt folgende Ziele:
- Förderung transeuropäischer Verkehrsinfrastrukturen.
- Verbesserungen in peripheren Regionen.
- Optimierung des intermodalen Verkehrs.
- Verringerung der Umweltauswirkungen durch verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfungen.
Handelspolitik der Europäischen Union
Die EU agiert als einheitlicher Markt, dessen Innen- und Außenhandelspolitik eng aufeinander abgestimmt sind.
Innenhandelspolitik
Basierend auf der Zollunion wurden die Binnenzölle abgeschafft. Dies führt zum Wegfall von Grenzkontrollen und fördert den Wettbewerb, was wiederum zu niedrigeren Preisen für Verbraucher führt.
Außenhandelspolitik
Für Importe aus Drittländern gilt ein gemeinsamer Außenzolltarif. Zudem nutzt die EU Präferenzsysteme für Entwicklungsländer sowie Freihandelsabkommen mit verschiedenen Partnern weltweit.