Autorenporträts: Valera, Pardo Bazán & Dickens

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Juan Valera

Juan Valera: Autor von Romanen wie Pepita Jiménez, Luz und Juanita bekannt. Diese Werke spielen an idealisierten Orten, in denen die sozialen Konflikte der Zeit zum Teil verblassen. Sein Stil ist bewundernswert; er konstruiert sehr geschickt, und der Erzähler in den Geschichten setzt oft Ironie ein, die Abstand zwischen den Figuren und dem Autor schafft.

Emilia Pardo Bazán

Emilia Pardo Bazan: Sie war gebildet und gut versiert in der europäischen Literatur ihrer Zeit. Ihr erzählerisches Werk ist vielfältig; in einigen Werken, wie Los Pazos de Ulloa und Mutter Natur, ist der Einfluss des naturalistischen Determinismus spürbar. Gleichzeitig korrigierte sie bestimmte Aspekte ihres religiösen Glaubens und zeigte als Autorin ein breites Interessensspektrum. Bemerkenswert sind auch Hunderte von Geschichten, die sie verfasst hat.

Charles Dickens

Dickens: berühmter englischer Schriftsteller. In seinen Arbeiten finden sich eindringliche Beschreibungen von Menschen und Orten, sowohl realen als auch fiktiven. Seine Mutter gehörte zur Mittelschicht, und sein Vater hatte stets Schulden wegen seiner übermäßigen Neigung, Geld zu verlieren. Er erhielt keine formelle Ausbildung bis zum Alter von neun Jahren.

Sein Leben wurde grundlegend verändert, als sein Vater wegen unbezahlter Schulden verhaftet und inhaftiert wurde. Die Familie zog größtenteils mit seinem Vater ins Gefängnis, um dort zu leben. Charles wurde in einer 1937 gehaltenen casa festgehalten. Er schrieb Oliver Twist, eine teils autobiografische Geschichte, die in Raten über zwei Monate erschien.

Oliver Twist handelt von einem Waisenknaben, der in eine Institution gegeben wird. Aufgrund der schlechten Behandlung, die er erfährt, entscheidet er sich eines Tages, nach London zu fliehen. Bei seiner Ankunft in der Stadt trifft er Jack, den sogenannten "Artful Dodger", der ihn herzlich aufnimmt. Mit der Unschuld eines zehnjährigen Kindes wird er unwissentlich Teil einer Bande von Taschendieben.

Oliver wird zum Ziel der Aufmerksamkeit verschiedener Personen. Aber der Junge wird von seinen ehemaligen Gastgebern mitgenommen, die ihn zwingen, an Einbrüchen im Haus seines Wohltäters teilzunehmen. Nach langem Leiden wendet sich die Situation schließlich: Der Kleine kehrt wieder zum Komfort des häuslichen Lebens zurück, und die Bösen erhalten ihre gerechte Strafe.

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