Baustoffe, Bauphasen und die Kunst des Dialogs
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1. Im Bauwesen verwendete Werkstoffe
Baustoffe werden im Wohnungsbau, für Denkmäler sowie für öffentliche Arbeiten eingesetzt. |
Steinmaterialien
- Kompakte Gesteine: Hierbei handelt es sich um Steinblöcke aus Kalkstein, Marmor, Granit usw., die als Blöcke, Mauerwerk, Pflastersteine oder Platten bezeichnet werden.
- Zerfallene Gesteine: Dies sind Gesteinsbruchstücke unterschiedlicher Größe.
- Lehm oder Steine mit sehr kleinen Körnern: Gekennzeichnet durch ihre hohe Fähigkeit, Wasser zu absorbieren.
- Trockene Fragmente: Entstehen durch den Zerfall anderer Gesteine.
Bindemittel
Bindemittel sind Materialien, die beim Mischen mit Wasser zähflüssig werden und nach dem Erstarren an Steifigkeit gewinnen. Sie dienen als Verbindungsmittel für andere Materialien und führen zu einer Masse, die Mörtel (Mischung aus anorganischen Bindemitteln, Lehm, Wasser und eventuellen Zusatzstoffen) oder Beton (Mischung aus Mineralstoffen, Bindemitteln und Wasser) genannt wird. |
- Kalk: Verwendung für Fassaden.
- Gips: Verwendung für Trennwände (Partitionen).
Keramik
Keramische Materialien bestehen aus geformten Lehmstücken, die in Brennöfen gebrannt werden. |
- Ziegel: Prismenförmige Stücke aus gebranntem Ton, die entweder Löcher aufweisen oder massiv sein können.
- Feine Ziegel: Besitzen eine hohe Witterungsbeständigkeit und Dämmeigenschaften; ideal für Fassaden.
- Gewöhnliche Steine: Geringerer Widerstand, dafür kostengünstiger und robuster; für Wände und Trennwände.
- Dachziegel (Tejas): Tonstücke, die für die Eindeckung von Dächern verwendet werden.
- Fliesen: Quadratische oder rechteckige Stücke zur Beschichtung von Wänden in Bad und Küche.
- Feinsteinzeug (Gres): Eine Mischung aus Ton, Quarz und Feldspat, glasiert und hochverschleißfest; dient als Bodenbelag.
- Porzellan: Mit Emaille beschichtetes Keramikmaterial; dient als Sanitärkeramik (Toiletten).
2. Bau von Gebäuden
- Vorbereitung des Geländes: Durch Abriss, Müllbeseitigung und Vermessung des Verlaufs.
- Fundamentierung: Platzierung der Elemente, die die Basis des Gebäudes bilden. Dazu gehören Einzelfundamente (Schuhe), Streifenfundamente oder Pfähle.
- Errichtung der Struktur: In dieser Phase werden Säulen errichtet und Platten gegossen, welche die Etagen bilden.
- Dacheindeckung: Besteht aus dem Dach des Gebäudes. Verwendete Materialien sind Ziegel, Zink- oder Schieferplatten.
- Verlegen des Bodenbelags: Auf jeder Etagenplatte werden Baustoffe wie Marmor, Stein oder Holz verlegt.
- Errichtung der Wände: In dieser Phase werden Außenmauern und Trennwände gebaut, um die Etagen zu unterteilen. Hierfür werden gewöhnliche Steine/Ziegel verwendet.
- Installation der Haustechnik: Platzierung der Wohneinrichtungen (Kerninstallationen).
- Nachbearbeitung: In dieser letzten Etappe wird das Gebäude für seine endgültige Nutzung vorbereitet (Inneneinrichtung, Malerarbeiten, Elektroinstallationen).
3. Bauwerkzeuge
Schubkarre, Pickel, Tragekorb, Schaufel, Hammer, Mörtelkübel, Kelle, Wasserwaage, Glättkelle, Meißel, Maßband.
4. Baumaschinen
- Bei Ausgrabungen und Erdbewegungen werden Bulldozer und Radlader eingesetzt.
- Für die Nivellierung von Flächen werden Bulldozer, Grader und Planierraupen verwendet.
- Der Transport der Materialien erfolgt in großen Lkw und Muldenkippern.
5. Grafische Darstellung
Ansichtspläne und horizontale Schnitte werden in folgenden Bereichen eingesetzt:
- Verteilungspläne: Beschreiben die interne Aufteilung sowie die Position von Türen, Fenstern, Toiletten und Möbeln.
- Fundamentpläne: Stellen die tragenden Elemente des Gebäudes sowie Anlagen für Wasser, Gas, Strom und Telefon dar.
- Dachpläne: Zeigen die Gestaltung von Dächern und Terrassen.
- Lagepläne: Repräsentieren den Standort des Bauwerks, die umgebenden Straßen und weitere Daten zur Lokalisierung.
6. Der Dialog: Grundlagen der Kommunikation
Dialog: Der Austausch von Nachrichten zwischen zwei oder mehr Sprechern, die abwechselnd die Rollen von Sender und Empfänger übernehmen.
Merkmale des Dialogs
- Mündlicher Dialog: Worte werden durch die Satzintonation (deklarativ, fragend, ausrufend, ironisch) ergänzt. Diese signalisiert das Ende eines Beitrags und den Sprecherwechsel. Zudem ist die nonverbale Kommunikation (Gesten, Blicke, Bewegungen) entscheidend für die Bedeutung.
- Schriftlicher Dialog: Nutzt Zeichen der Mündlichkeit wie Satzzeichen für die Intonation (Fragezeichen, Ausrufezeichen), Zögern, unvollständige Sätze, Interjektionen, Vokative sowie Formeln für den Sprecherwechsel oder umgangssprachliche Ausdrücke.
Kontext und Situation
Die Kommunikationssituation wird durch Faktoren wie Zeit, Ort, sozialen Status oder die Autorität der beteiligten Personen bestimmt. Diese Faktoren beeinflussen den Ton und die Themen:
- Zeit: Arbeitszeit, Urlaub, Nachtzeit oder historische Epochen.
- Ort: Klassenzimmer, Schwimmbad, Arztpraxis etc.
- Sozialer Status: Kinder, Ältere, Vorgesetzte, Kunden usw.
Der Kontext entscheidet darüber, ob es sich um einen formellen Dialog oder ein spontanes Gespräch (Chat) handelt:
- Spontanes Gespräch: Ein Dialog zwischen vertrauten Personen über beliebige Themen in einem informellen oder umgangssprachlichen Stil.
- Formaler Dialog: Folgt festen Normen, behandelt ein bestimmtes Thema mit praktischem Zweck und erfordert eine präzise Ausdrucksweise.