Bautechniken: Dächer, Kuppeln und Treppenbau

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Eigenschaften und Herausforderungen von Schieferdächern

Schieferdächer können bei starkem Wind anfällig sein, wenn sie nicht korrekt montiert sind. Ein Nachteil ist ihre Zerbrechlichkeit; bei geringem Widerstand und hohen Temperaturen können sie schlechte Ergebnisse liefern. Zudem variiert die Wasserundurchlässigkeit je nach Materialqualität.

Das Befestigungssystem muss so konzipiert sein, dass einzelne Teile für Reparaturen leicht entfernt werden können. Die Planung des Segels hängt stark von der Form und dem Zuschnitt der Stücke ab, wobei ein Lattenrost für die Versatzstücke erforderlich ist.

Arten der Schieferdeckung

  • Französische Deckung: Der sichtbare Teil jedes Stücks beträgt 1/3 der Gesamtlänge, während die anderen 2/3 von den oberen Schichten bedeckt werden. Die Befestigung erfolgt durch Bänder, Halbstreifen sowie Klammern oder Haken aus Eisen oder vorzugsweise aus rotem Kupfer.
  • Schuppen- oder lanzettliche Deckung: Diese Form bietet mehr gestalterische Freiheit und kann analog zum vorherigen Fall ausgeführt werden.
  • Winkelförmige Deckung: Eine sehr ökonomische Methode, bei der die Stücke quadratisch angeordnet werden und eine Überlappung von 8 cm aufweisen. Die Spannung wird durch dreifache Haken erzeugt.

Konstruktionstechniken: Renaissance und Barock

Im Jahr 1294 wurde der Bau des Doms von Florenz beschlossen. Das erste Projekt stammte von Arnolfo (vor 1300), um 1350 wurde das Ensemble von Francesco Talenti erweitert, der versuchte, die Bauten von Pisa, Siena und Lucca zu übertreffen. Das achteckige Baptisterium von San Giovanni diente als Vorbild für die Kuppel mit einem Durchmesser von 42 Metern.

Ab 1404 wurde Filippo Brunelleschi konsultiert. Da keine Lösungen für die Kuppelkonstruktion vorlagen, entschied man sich für eine Trommel, die 1413 fertiggestellt wurde und die Kuppel auf 54 Meter Höhe anhob. Ab 1417 widmete sich Brunelleschi intensiv dem Studium antiker Vorbilder wie dem Pantheon und dem Tempel der Minerva Medica in Rom.

Im Jahr 1420 präsentierte er sein Memorandum. Die Kuppel wurde zwischen 1420 und 1436 erbaut und nach seinem Tod im Jahr 1446 vollendet. Ein weiteres bedeutendes Element ist das Encamonada-Gewölbe, dessen Konstruktionssystem dem Jesuiten Pedro Sanchez zugeschrieben wird.

Konstruktionstechniken: Treppenbau

Eine Treppe dient dazu, Höhenunterschiede zu überwinden. Sie besteht aus folgenden Elementen:

  • Auftritt: Horizontale Oberfläche, auf der der Fuß steht.
  • Steigung: Vertikale Fläche, die die Stufenhöhe bestimmt.
  • Wange (Zanca): Tragendes Element für die Stufen.
  • Pilarote (Pfosten)
  • Handlauf
  • Baluster
  • Podest: Horizontales Element, das zur Richtungsänderung oder als Ruhepunkt dient (nach jeweils 18 bis 20 Stufen).
  • Treppenlauf: Der Bereich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Podesten.
  • Treppenhaus: Der Raum, der die Treppe umschließt.
  • Treppenauge: Die Lücke zwischen den Stufenläufen.

Treppenarten

  • Gerade Treppe
  • Treppe mit quadratischem Podest
  • Gewendelte Treppe mit quadratischem Grundriss
  • Runde Treppe
  • Gewendelte Treppe mit Podest

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