Berufskrankheiten und Gefahren am Arbeitsplatz

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Beruflicher Hörverlust

Ein beruflicher Hörverlust, Taubheit oder Schwerhörigkeit tritt auf, wenn ein Individuum einen Teil seines Hörvermögens verliert. Die Hörschwelle bezeichnet dabei den schwächsten Klangreiz, den das Ohr noch wahrnehmen kann. Oft werden die Begriffe Taubheit und Schwerhörigkeit synonym verwendet, obwohl sie medizinisch unterschiedliche Ausprägungen beschreiben.

Pneumokoniose

Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Lungenerkrankungen, die durch das Einatmen und die Ablagerung von anorganischen Stäuben entstehen. Die Reaktion des Lungengewebes hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe der Staubpartikel (geeignet für die Alveolen)
  • Expositionsdauer
  • Dosis der inhalierten Partikel
  • Biologische Aktivität des Staubes (fibrogenetisches Potenzial)
  • Individuelle Empfindlichkeit

Drogen am Arbeitsplatz

Der Konsum von Drogen wirkt sich negativ auf die sozio-produktive Organisation aus. Er führt zu:

  • Erhöhtem Unfallrisiko
  • Steigenden Fehlzeiten
  • Verschlechterter Arbeitsleistung
  • Gesundheitlichen Problemen und Einschränkungen der Lebensqualität
  • Problemen in den zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Verschlechterung des Arbeitsklimas

Stress am Arbeitsplatz

Stress ist eine Reaktion des Individuums (physiologisch, emotional oder verhaltensbezogen) auf einen Stimulus (stressauslösende Situation). Er entsteht durch die Interaktion zwischen den Eigenschaften des Reizes und den Ressourcen des Einzelnen.

Pestizide

Pestizide sind organische oder anorganische, natürliche oder synthetische Chemikalien, die dazu bestimmt sind, Organismen zu zerstören, die Mensch, Pflanze oder Saatgut schädigen. Der Kontakt mit Pestiziden erfolgt über:

  • Magen (Vergiftung)
  • Atemwege (Räuchermittel)
  • Haut (Hautreizungen)

Lösungsmittel

Lösungsmittel sind Substanzen, die dazu dienen, andere Stoffe zu lösen oder zu suspendieren. Viele organische Lösungsmittel sind flüchtige Verbindungen, die beim Einatmen psychotrope Wirkungen haben und gesundheitsschädlich sind.

Kennzeichnung von Lösungsmitteln

Jedes Lösungsmittel muss eine klare Kennzeichnung aufweisen, die über Inhaltsstoffe, gesundheitliche Auswirkungen und Reaktivität (z. B. mit Wasser) informiert. Eine gängige Methode ist das NFPA-704-System (auch bekannt als „Fire Diamond“), das durch die Farben Rot (Entzündbarkeit), Blau (Gesundheitsgefahr), Gelb (Reaktivität) und Weiß (spezielle Gefahren) vor Risiken warnt.

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