Betriebssysteme: Konzepte, Klassifizierung und Strukturen
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Betriebssystem-Konzept
Ein Betriebssystem ist eine Sammlung von Programmen, die als Schnittstelle zwischen dem Benutzer und der Hardware fungieren. Es erweitert die Hardware-Steuerung, besteht aus Routinen zum Betrieb des Computers und stellt eine Umgebung für die Ausführung von Programmen bereit.
Features von Betriebssystemen
- Sicherheit: Schutz von Daten und Systemressourcen.
- Hardware- und Plattform-Support: Unterstützung verschiedener Architekturen.
- Evolutionäre Effizienz: Kontinuierliche Optimierung der Systemleistung.
Klassifizierung nach Betriebsart
- Batch-Betriebssysteme: Verarbeitung großer Datenmengen ohne oder mit geringer Benutzerinteraktion.
- Echtzeit-Betriebssysteme: Fokus auf die zeitgerechte Ausführung von Prozessen, nicht auf die Benutzerinteraktion.
- Multiprogramming (Multitasking): Fähigkeit, zwei oder mehr Aufgaben gleichzeitig auszuführen.
- Timesharing-Betriebssysteme: Simulation einer exklusiven Systemnutzung für jeden Benutzer durch Zeitmultiplexing.
- Verteilte Betriebssysteme: Verteilung von Aufgaben oder Prozessen auf mehrere Prozessoren.
- Netzwerk-Betriebssysteme: Systeme zur Verwaltung von Verbindungen zwischen zwei oder mehr Computern über physische Medien.
- Parallele Betriebssysteme: Ermöglichen die gleichzeitige Ausführung von zwei oder mehr konkurrierenden Prozessen.
Klassifizierung nach Struktur
- Monolithische Struktur: Besteht aus einem einzigen Programm mit ineinandergreifenden Routinen, bei denen sich jede Routine gegenseitig aufrufen kann.
- Hierarchische Struktur: Organisation des Betriebssystems in logische Ebenen, um die Softwarestruktur zu verbessern.
Weitere Klassifizierungen
- Single-User-Betriebssysteme: Unterstützen jeweils nur einen Benutzer, unabhängig von der Anzahl der Prozessoren.
- Multiuser-Betriebssysteme: Ermöglichen mehreren Benutzern gleichzeitig den Zugriff auf das System.
- Monotasking: Systeme, die pro Benutzer nur eine Aufgabe gleichzeitig ausführen können.
- Multitasking: Ermöglicht dem Benutzer die gleichzeitige Ausführung mehrerer Aufgaben.
- Uniprozessor-Systeme: Können nur einen Prozessor nutzen (z. B. DOS, klassisches MacOS).
- Multiprocessing-Systeme: Nutzen mehrere Prozessoren, um die Arbeitslast effizient zu verteilen.
Funktionale Anforderungen
- Prozess: Ein aktuell ausgeführtes Programm.
- Ressource: Alles, was von einem Prozess zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt werden kann.
- Kernanforderungen: Verwaltung von Prozessen, Speicher, Dateien und Hardware.