Bildungskonzept: PEC, PCC und das Hidden Curriculum

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Grundlagen der Schulentwicklung

PEC (Projekt der Bildungsidentität): Es gibt eine Identität des Zentrums, einschließlich aller Komponenten der Bildungsgemeinschaft (genehmigt durch das School Board).

PCC (Pädagogisch-didaktisches Konzept): Die pädagogisch-didaktische Antwort einer Gruppe von Fachleuten, entwickelt im Sinne der Definition in der SWP.

Das Hidden Curriculum

Das Hidden Curriculum (verborgener Lehrplan) umfasst eine Reihe inoffizieller, unbeabsichtigter Erfahrungen. Es drückt sich in Werten, Einstellungen und Überzeugungen aus. Es unterscheidet sich vom offiziellen Lehrplan, da dieser formalisiert, klarer und deutlicher definiert ist.

Elemente des Hidden Curriculum

Drei Elemente, die das verborgene Curriculum vermitteln können:

  • 1. Geschlechtsspezifische Codes: In Sprache und Haltung.
  • 2. Systematische Benachteiligung von Frauen: Die Partizipation von Mädchen im Unterricht ist oft geringer; Mädchen müssen sich häufig einem männlichen Modell anpassen.
  • 3. Erwartungen der Lehrkräfte: Schüler erhalten ständige Informationen darüber, was die Gesellschaft basierend auf ihrem Geschlecht von ihnen erwartet (Stereotype). Oft verstärken die Erwartungen der Lehrkräfte gesellschaftlich etablierte Stereotype.

Analyse und Handlungsempfehlungen

Wir müssen unsere Einstellungen und die der Studierenden beobachten und analysieren. Wir stehen in der Verpflichtung, bestehende Ungleichheiten zu ändern und entsprechende Vorschläge in die Lehrplandokumente (PEC) zu integrieren.

Vermeidung von Standardisierung: Wir sollten nicht alle Schüler gleichermaßen behandeln, da dies bestehende Lücken verewigen kann. Stattdessen ist eine gezielte Individualisierung notwendig.

Umgang mit sexistischem Verhalten

Lehrkräfte sollten wissen, wie sie bei sexistischen oder negativen Verhaltensweisen im Klassenzimmer handeln können:

  • Schüler sollten in der Lage sein, Aktivitäten zu organisieren, die für beide Geschlechter gleichermaßen zugänglich sind.
  • Schüler sollten ihren Körper und ihre Bewegung als Instrument des Ausdrucks und der Kommunikation nutzen können.

Pädagogische Interaktionsmerkmale

  1. Vorsätzliche Interaktion: Gezielte Förderung durch die Lehrkraft (als Leader).
  2. Konzeption der Reziprozität: Ein laufender Prozess der Aktion und Reaktion.
  3. Pädagogische Unsicherheit: Flexibilität und Offenheit im Unterrichtsgeschehen.
  4. Beobachtbares Verhalten: Die Analyse des sichtbaren Verhaltens erleichtert das Verständnis der Unterrichtsprozesse.

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