Biologie der menschlichen Fortpflanzung und Befruchtung
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Grundlagen der menschlichen Fortpflanzung
Menschen vermehren sich sexuell. Dabei produzieren Frauen Gameten (Eizellen) und Männer Spermien. Die Verschmelzung dieser Zellen führt zur Bildung einer Zygote. Die Befruchtung findet bei viviparen Lebewesen wie dem Menschen intern in den weiblichen Fortpflanzungsorganen statt, wo sich das neue Wesen entwickelt.
Prozesse der Reproduktion
- Produktion von Gameten: Findet in spezialisierten Fortpflanzungsorganen statt.
- Befruchtung: Die Vereinigung der Zellkerne. Sie kann extern (z. B. bei Fischen) oder intern erfolgen.
- Entwicklung der Zygote: Der Prozess von der Zygote bis zur Geburt, unterteilt in die embryonale Phase und die postembryonale Entwicklung (Kindheit bis Pubertät).
Das männliche Fortpflanzungssystem
- Hoden: Drüsen im Hodensack, die Spermien produzieren.
- Prostata: Eine walnussgroße Drüse, die das Prostatasekret produziert, welches die Spermien vor der Säure der Vagina schützt.
- Harnröhre: Der Kanal, der die Spermien während der Ejakulation nach außen leitet.
- Nebenhoden: Dünne, gewundene Röhren an den Hoden, in denen die Spermien reifen.
- Samenleiter: Führen die Spermien von den Nebenhoden zur Harnröhre.
- Penis: Das männliche Begattungsorgan mit der Eichel, die von der Vorhaut geschützt wird.
- Hodensack (Skrotum): Hauttasche, die die Hoden umschließt.
Männliche Gameten: Die Spermien
Spermien werden kontinuierlich in den Hodenkanälchen produziert und reifen im Nebenhoden heran. Sie entwickeln eine Geißel zur Fortbewegung. Bei einer Ejakulation werden hunderte Millionen Spermien in Samenflüssigkeit (Seminalplasma und Prostatasekret) freigesetzt. Sie können in der Vagina 3 bis 5 Tage überleben.
Befruchtung und Schwangerschaft
Der Eisprung erfolgt etwa 14 Tage vor der nächsten Regelblutung. Das Ei wandert durch die Eileiter in die Gebärmutter und ist für etwa 24 Stunden befruchtungsfähig. Bei der Ejakulation gelangen Spermien in die Vagina, wandern zur Eizelle und verschmelzen mit ihr zur Zygote.
Beginn der Schwangerschaft
Nach der Befruchtung verhindert Progesteron die Degeneration des Follikels. Die Einnistung (Nidation) in das Endometrium markiert den Beginn der Embryonalentwicklung.
Wichtige Strukturen
- Plazenta: Verbindet Mutter und Embryo über die Gebärmutterschleimhaut.
- Nabelschnur: Verbindet den Embryo mit der Plazenta. Sie enthält zwei Arterien (Nährstofftransport zum Embryo) und eine Vene (Abtransport von Abfallstoffen).
- Fruchtblase: Enthält das Fruchtwasser, das den Embryo schützt.