Biologie: Sinnesorgane und das Nervensystem

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Die Zunge und der Geschmackssinn

Geschmacksrichtungen: salzig, süß, sauer, bitter und umami. Die Zunge besitzt Geschmackszellen, die empfindlich auf chemische Reize reagieren.

  • Geschmacksknospen: Der Standort, an dem sich die Geschmackszellen befinden.

Das Ohr

Funktionen:

  • Gehör: Das Gehör resultiert daraus, dass die Ohrmuschel externe Vibrationen erfasst, die durch den Gehörgang geleitet werden und das Trommelfell zum Vibrieren bringen. Die Schwingungen erreichen die Gehörknöchelchenkette und gelangen in die Schnecke (Cochlea). Dort senden Hörzellen Nervenimpulse aus, die als Töne interpretiert werden.
  • Gleichgewichtssinn: Ermöglicht es uns, Veränderungen in unserer Körperbewegung wahrzunehmen. Die Schnecke verfügt über mit Flüssigkeit gefüllte Gänge und Gleichgewichtszellen.

Das Auge und der Sehvorgang

Das Auge ermöglicht uns, Informationen von außen wie Licht, Farben und Bilder zu erkennen.

Der Sehvorgang:

  1. Das Auge nimmt Licht auf und fokussiert es auf die Netzhaut. Die Hornhaut und die Linse richten das äußere Licht auf die Pupille. Die Iris reguliert den Lichteinfall durch Öffnen oder Schließen. Die Linse (interne Linse) fokussiert das Licht im Inneren des Auges, um ein scharfes, umgekehrtes Bild zu erzeugen.
  2. Die Netzhaut wandelt Licht in Reize um: Sehzellen in der Netzhaut senden bei Erregung durch Licht Nervenimpulse über den Sehnerv an das Gehirn, welches die Informationen als Licht interpretiert.

Das Nervensystem

Das Nervensystem nimmt Informationen auf und sendet entsprechende Antworten an die Effektoren.

Zentrales Nervensystem (ZNS): Verarbeitung und Koordination von Informationen.

  • Gehirn: Interpretiert Informationen, kontrolliert willkürliche Bewegungen und steuert höhere Funktionen.
  • Hirnstamm: Verbindet das Gehirn mit dem Rückenmark und steuert unwillkürliche Bewegungen.

Peripheres Nervensystem (PNS): Besteht aus Ganglien und Nerven, die das ZNS mit dem Rest des Körpers verbinden.

  • Somatisches Nervensystem: Übertragung von Nervenimpulsen für willkürliche Bewegungen.
  • Autonomes (vegetatives) Nervensystem: Besteht aus Sympathikus und Parasympathikus; kontrolliert unwillkürliche Funktionen.

Das Neuron: Nervenimpulse und Synapsen

Nervenzellen und ihre Bestandteile: Zellkörper, Dendriten (Verzweigungen am Zellkörper), Axon (Fortsatz des Zellkörpers) und Nervenfasern (Bündel von Axonen).

Nervenimpulse und Synapsen: Nervenimpulse wandern vom Zellkörper des Neurons bis zum Ende des Axons. Wenn der Impuls das Ende des Axons erreicht, werden Neurotransmitter freigesetzt, welche die Übertragung der Nervenimpulse auf ein anderes Neuron ermöglichen.

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