Biotechnologie, Energieressourcen und Umweltschutz
Eingeordnet in Geologie
Geschrieben am in
mit einer Größe von 3,89 KB
Klonen: Grundlagen und Verfahren
Klonen bezeichnet die Erzeugung genetisch identischer Kopien von Genen, Geweben, Organen oder Organismen. 1997 wurde mit dem Schaf Dolly erstmals ein Säugetier erfolgreich geklont. Hierbei kam die Technik des Kerntransfers zum Einsatz. Der Klon war zwar lebensfähig, wies jedoch eine biologisch „alte“ DNA auf und hatte ein höheres Risiko für gesundheitliche Probleme.
Methoden des Klonens
- Therapeutisches Klonen: Ein Zellkern einer kranken Person wird in eine Eizelle übertragen, um patientenspezifische Zellen zu gewinnen.
- Reprogrammierung: Körperzellen werden genetisch so umgewandelt, dass sie in einen pluripotenten Zustand zurückversetzt werden.
Energie-Ressourcen
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten natürlicher Ressourcen:
Erneuerbare und nicht erneuerbare Ressourcen
- Erneuerbare Ressourcen: Diese regenerieren sich in einem Zeitraum, der dem menschlichen Verbrauch entspricht, sofern die Entnahmerate die Erneuerungsrate nicht übersteigt.
- Nicht erneuerbare Ressourcen: Diese werden schneller verbraucht, als sie sich regenerieren können, was langfristig zur Erschöpfung führt.
Energieformen
- Endosomatische Energie: Energie, die Lebewesen für ihre Stoffwechselprozesse aus der Nahrung gewinnen.
- Exosomatische Energie: Energie, die außerhalb des Körpers zur Deckung menschlicher Bedürfnisse genutzt wird.
Perspektiven der Energienutzung
Derzeit basiert unsere Energieversorgung primär auf nicht erneuerbaren Quellen:
- Öl: Reserven reichen voraussichtlich noch 20–50 Jahre.
- Gas: Reserven reichen voraussichtlich noch 22–49 Jahre.
- Kohle: Verfügbarkeit für ca. 111–150 Jahre.
- Radioaktive Mineralien: Dienen der Kernenergienutzung durch Spaltung (Fission).
Wasser als lebensnotwendige Ressource
Wasser ist für den Menschen unverzichtbar. Die Hauptnutzungsbereiche sind:
- Landwirtschaft: Umstellung von Flutbewässerung auf effizientere Tropfbewässerung.
- Industrie: Hoher Verbrauch in der Papier-, Eisen- und Kunststoffproduktion sowie zur Kühlung.
- Haushalt: Steigender Verbrauch durch Bevölkerungswachstum.
- Energieerzeugung: Nutzung von Wasserkraft in Talsperren.
- Freizeit: Bewässerung von Golfplätzen und Betrieb von Schwimmbädern.
Forstwirtschaft und Waldressourcen
Wälder sind essenziell für die Artenvielfalt, den Klimaschutz und die Sauerstoffproduktion. Sie bieten zahlreiche Materialien:
- Holz: Aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
- Kohle: Gewonnen aus Holzresten.
- Zellstoff: Basis für Papierprodukte.
- Kork & Harze: Natürliche Dämmstoffe und Sekrete.
- Nahrung & Medizin: Früchte und Heilpflanzen.
Nachhaltigkeit: Eine nachhaltige Forstwirtschaft erfordert, dass die Entnahmerate unter der Wachstumsrate liegt und Wiederaufforstungen mit einheimischen Arten erfolgen.
Boden und Bodenschutz
Der Boden ist die oberste Schicht der Erdkruste und die Grundlage für die Landwirtschaft. Gefahren für den Boden sind:
- Erosion: Abtrag durch Wasser oder Wind, oft begünstigt durch intensive Landwirtschaft oder Waldbrände.
- Entwaldung: Verlust von Waldflächen durch unsachgemäße Abholzung.
- Wüstenbildung: Ein Prozess, bei dem fruchtbares Land durch Bodenverarmung und Verlust der Artenvielfalt zur Wüste wird.