Bit-Operatoren, iostream und Visual Basic — Zusammenfassung
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Blatt 4 — Bit-Operatoren
4.1 Verwendet für die Bit-Felder
Bit-Operatoren
- ~ Negation (Bitweise NOT)
- << Linksverschiebung
- >> Rechtsverschiebung
- & Vergleicht 2 Bits (bitweises UND)
- ^ Vergleich (bitweises XOR)
- | Oder (bitweises OR, inklusiv)
4.2 Beschreibung der Operatoren
~ invertiert jedes Bit des Operanden: 0 wird 1 und umgekehrt.
<< Linksverschiebung: Das am wenigsten signifikante Bit (Least Significant Bit) ist das, was verloren geht; das neue Bit auf der rechten Seite wird 0. (Auswirkungen auf Vorzeichen/Positivität hängen vom Datentyp ab.)
>> Rechtsverschiebung: Verschiebt die Bits nach rechts; das am wenigsten signifikante Bit wird verloren. Bei vorzeichenbehafteten Typen hängt das eingefügte Bit von der Implementierung und vom Vorzeichen ab.
& vergleicht die beiden Operanden bitweise und liefert als Ergebnis einen Wert zurück, dessen Bits gesetzt sind, wenn beide Operanden dort 1 haben.
^ funktioniert ähnlich wie "&", liefert jedoch an einer Bitposition 1, wenn die Bits unterschiedlich sind (also eins 1 und das andere 0).
4.3 Anmerkung zum Least Significant Bit
Das Least Significant Bit (LSB) ist das Bit, das bei einer Rechtsverschiebung verloren gehen kann; das neu eingebrachte Bit ist normalerweise 0. Das Verhalten bei Vorzeichen hängt vom Datentyp und von der Art der Verschiebung (logisch oder arithmetisch) ab.
4.4 Beispiel (C++-ähnlich)
# include <iostream>
short nul = 0, eins = 1, zwei = 2;
int main ()
{
std::cout << "~0 == " << ~nul << std::endl;
std::cout << "~1 == " << ~eins << std::endl;
std::cout << "~2 == " << ~zwei << std::endl;
return 0;
}
Blatt 5 — Streams (iostream)
5.1 Flow (iostream)
Ein Flow ist ein Datenstrom, der aus einer Quelle zu einem Ziel fließt.
Textfluss: Folge von Zeichen, die 1:1 konvertiert werden und als solcher lesbar sind.
Binärfluss: Folge von Bits, die Informationen kompakter und schneller übertragen können.
5.2 Standard-IO-Objekte
cout ist ein Objekt der Klasse ostream und an die Standardausgabe angeschlossen.
cin ist ein Objekt der Klasse istream und an die Standardeingabe angeschlossen.
cerr ist ein Objekt der Klasse ostream und an den Standard-Error-Ausgang angeschlossen; dieser ist unpuffered.
clog ist ein Objekt der Klasse ostream für die Standard-Fehlerausgabe, jedoch gepuffert.
Blatt 6 — Visual Basic
6.1 Was ist VB 6.0?
VB 6.0 bezieht sich auf die Methode zur Erstellung einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI).
Bedeutung der Wörter in "Visual Basic":
Visual: Methode, die eine grafische Benutzeroberfläche verwendet.
Basic: Einfachheit für Anfänger, Vorschläge für Symbole und Instruktionen/Code.
6.2 Hauptschritte und IDE
Die wichtigsten Schritte, um mit Visual Basic zu arbeiten, sind:
Schritt 1: Erstellen der Oberfläche.
Schritt 2: Festlegen der Eigenschaften.
Schritt 3: Schreiben des Codes.
Hauptfenster: Formdesigner und Symbolleisten.
IDE (Integrated Development Environment): Integrierte Entwicklungsumgebung, bestehend aus: einer Toolbox, einer Menü-/Symbolleiste und Hilfsfenstern wie Form, Projekt-Explorer und Eigenschaftenfenster.
6.3 Unterschied zwischen Symbolleisten und Toolbox
Symbolleisten und Menüs bieten schnellen Zugriff auf häufig verwendete Befehle. Beispiele für Symbolleisten: Standard, Zeichnung, Format.
Toolbox ermöglicht die Erstellung von GUI-Elementen auf dem Formular.
6.4 Toolbox-Objekte und ihre Bezeichnungen
- Pointer — Zeiger (Ptr)
- Image — Bildrahmen (Img)
- Label — Beschriftung (Lbl)
- TextBox — Texteingabe (Txt)
- Frame — Rahmen
- Form — Formular (Frm)
- CommandButton — Befehlsschaltfläche (Cmd)
- OptionButton — Optionsfeld (Opt)
- CheckBox — Checkbox (Chk)
- ComboBox — Kombinationsfeld (Cbo)
- ListBox — Listenfeld (Lst)
- HScrollBar — Horizontale Scrollbar (HS)
- VScrollBar — Vertikale Scrollbar (VS)
- Timer — Timer (Tim)
- Grid — Grid (Grd)
6.5 Formular-Designer, Projekt-Explorer und Position des Formulars
- Der Formular-Designer erlaubt es, das Anwendungsdesign zu erstellen und Objekte bzw. Steuerelemente auf dem Formular zu platzieren.
- Der Projekt-Explorer enthält alle Dateien, die die Anwendung bzw. das Projekt darstellen.
- Die Positionsangabe gibt die Lage einer oder mehrerer Formen in einer Anwendung an.
6.6 Fenster "Eigenschaften"
Jedes Objekt hat einen zugehörigen Satz von Eigenschaften, deren Werte in diesem Eigenschaftenfenster festgelegt werden.
6.7 Fenster "Code"
Das Codefenster erscheint, wenn man ein Objekt im Formular doppelklickt. Es stellt die Ereignisprozeduren des Objekts dar und kombiniert in der Darstellung oft die Objektliste mit der Ereignisliste auf der linken Seite. Im Codefenster sieht man den Namen des Objekts und die zugehörigen Ereignisse.