Die blinden Sonnenblumen: Vier Geschichten vom Bürgerkrieg

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Zusammenfassung: Die blinden Sonnenblumen

Dies ist eine Serie von vier Kurzgeschichten, die in der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs angesiedelt sind. Sie teilen denselben historischen Kontext sowie gemeinsame Themen. Die Erzählungen handeln von vier Verlierern des Krieges und beleuchten den Beginn des Konflikts sowie dessen zentrale Leitmotive.

1. Geschichte: Wenn das Herz aufhören würde zu schlagen

Die erste Geschichte handelt von Captain Carlos Alegría. Er ist der Grausamkeit und Gewalt müde und beschließt, den Krieg aufzugeben. Auf der Seite der Franco-Anhänger wird er inhaftiert und hingerichtet, doch der Offizier überlebt schwer verwundet. Er wandert tagelang umher, ohne ein Ziel zu kennen. Schließlich wird er erneut gestellt, woraufhin er das Gewehr einer Wache an sich reißt und Selbstmord begeht.

2. Geschichte: Das Tagebuch eines jungen Dichters

In der zweiten Erzählung geht es um das Tagebuch eines jungen Dichters und Soldaten. Er versucht, mit seiner im achten Monat schwangeren Freundin Elena zu fliehen. Elena bringt das Kind auf der Flucht zur Welt und stirbt im Kindbett. Der Vater verbringt die letzten Wochen mit seinem Sohn in einem Feld versteckt und ernährt das Baby mit der Milch einiger Kühe. Am Ende sterben beide; man findet später nur noch ihre Skelette.

3. Geschichte: Die Sprache der Toten

Diese Geschichte handelt von einem Häftling namens Juan Senra. Um seine Hinrichtung hinauszuzögern, gibt er vor einem Oberst vor, Details über dessen Sohn zu wissen. Er behauptet, der Sohn sei ein Held der „Fünften Kolonne“ gewesen, obwohl dieser in Wahrheit ein Dieb und Mörder war. Durch diese Lügen erhält er Nahrung und Kleidung von der Mutter des Verstorbenen. Schließlich erträgt er die Situation nicht mehr, konfrontiert den Oberst mit der ganzen Wahrheit und wird daraufhin sofort erschossen.

4. Geschichte: Das Versteck des Ricardo

Die letzte Geschichte erzählt von Ricardo, einem Republikaner, der sich in seinem Haus versteckt hält. Er wird von seiner Frau Elena und seinem Sohn geschützt. Ein Diakon der Schule des Sohnes stellt der Mutter nach und besucht sie unter dem Vorwand, sich um die Bildung des Jungen zu kümmern. Als der Diakon versucht, die Frau zu vergewaltigen, tritt Ricardo aus seinem Versteck hervor. Der Diakon ruft die Polizei, woraufhin Ricardo vor den Augen seiner Familie Selbstmord begeht, indem er aus dem Fenster springt.

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