Chemische Bindungen und die Oktettregel
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Chemische Bindung
Die chemische Bindung ist die Verbindung zwischen Atomen zu einer stabilen Gruppierung.
Die Oktettregel
Die Edelgase haben sehr stabile Atome, die sich nicht mit anderen Atomen verbinden und ihre Elektronenstruktur nicht ändern. Alle haben 8 Elektronen in der letzten Schale, außer Helium, das 2 hat. Daraus folgt, dass die charakteristische Elektronenanordnung eines Edelgases eine besonders stabile Anordnung ist; diese wird als Oktett bezeichnet.
Moleküle
Moleküle bestehen aus einer definierten Anzahl von Atomen und sind allgemein eher klein. Sie werden als zweiatomig bezeichnet, wenn sie aus zwei Atomen bestehen, als dreiatomig bei drei Atomen und so weiter. Sie können wie folgt unterteilt werden:
- Element-Moleküle: Bestehen aus gleichen Atomen.
- Verbindungs-Moleküle: Bestehen aus verschiedenen Atomen.
Kristalle
Das Kristallgitter oder Kristalle werden durch eine variable Anzahl von Atomen, Ionen oder Molekülen gebildet. Diese sind in der Regel sehr groß und in einer dreidimensionalen Struktur angeordnet. Sie können unterteilt werden in:
- Element-Kristalle: Aus gleichen Atomen gebildet.
- Verbindungs-Kristalle: Aus unterschiedlichen Atomen gebildet.
Ionische Bindung
Die Ursache für die sehr unterschiedlichen Eigenschaften von Stoffen ist die Art der Bindung zwischen ihren Atomen. Diese kann von drei Arten sein: ionisch, kovalent oder metallisch.
Bildung der Ionenbindung
Nach der Oktettregel neigen viele Atome dazu, Elektronen zu gewinnen oder zu verlieren, um mehr Stabilität zu erreichen:
- Metalle neigen dazu, Elektronen abzugeben und bilden positiv geladene Ionen oder Kationen.
- Nichtmetalle neigen dazu, Elektronen aufzunehmen und bilden negative Ionen oder Anionen.
Wenn eine sehr große Anzahl von positiven Ionen mit einer sehr großen Anzahl von negativen Ionen interagiert, wird Stabilität erreicht und sie bilden einen ionischen Kristall.
Eigenschaften
Ionische Verbindungen sind sehr stabil, weil ihre Kristallstruktur sehr schwierig zu brechen ist.
- Sie sind bei Umgebungstemperatur fest und haben hohe Schmelzpunkte.
- Sie sind hart und schwierig zu zerkratzen.
- Sie sind in Wasser löslich, weil das Wasser die elektrische Kraft zwischen den Ionen schwächt und das Netzwerk leicht zusammenbricht.
- Im festen Zustand leiten sie keinen elektrischen Strom, da die Ionen in der Kristallstruktur fixiert sind. Wenn sie jedoch geschmolzen oder gelöst sind, sind sie elektrische Leiter.