Chronik: Hitlers Außenpolitik und der Zweite Weltkrieg

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Hitlers Außenpolitik und der Zweite Weltkrieg

Vorgeschichte und Expansion (1934–1939)

  • 1.8.1934: Abschaffung des Amtes des Reichspräsidenten durch Hitler per Gesetz.
  • 18.6.1935: Deutsch-Britisches Flottenabkommen (Deutsche Flotte auf 30 % der britischen Flotte begrenzt).
  • 13.3.1938: „Anschluss“ Österreichs (Annexion).
  • 29.9.1938: Münchner Abkommen zur Lösung der Sudetenkrise (Austritt des Sudetenlandes aus der Tschechoslowakei, ca. 3 Mio. Deutsche).

Kriegsbeginn und Besatzungspolitik (1939–1941)

  • 1.9.1939: Angriff auf Polen (Besiegung innerhalb weniger Wochen).
  • 17.9.1939: Einmarsch sowjetischer Truppen in Ostpolen.
  • Teilung Polens: Verschiebung der deutschen Reichsgrenze bis Warschau und Krakau sowie Angliederung Danzigs. Das Restgebiet („Generalgouvernement“) wurde durch das Deutsche Reich verwaltet.
  • 9.4.1940: Besetzung Dänemarks und Norwegens.
  • 10.5.1940: Einmarsch in die Niederlande, Belgien und Frankreich. Elsass-Lothringen wurde an das Reich angegliedert.
  • 22.6.1940: Waffenstillstand mit Frankreich.
  • Herbst 1940: Erfolgslose Luftschlacht um England (große Verluste) und Aufgabe der Landungspläne.
  • 6.4.1941: Einmarsch deutscher Truppen in Jugoslawien und Unterstützung Mussolinis in Griechenland (gesamter Balkan in deutscher Hand).
  • 22.6.1941: Angriff auf die Sowjetunion.
  • 7.12.1941: Angriff Japans auf die USA (Pearl Harbor, Hawaii) und Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die USA (Achse Berlin-Rom-Tokio).

Wende und Ende des Krieges (1943–1945)

  • Februar 1943: Schlacht von Stalingrad zwischen der Roten Armee und der deutschen Wehrmacht.
  • 2.2.1943: Vernichtung der 6. Armee.
  • Juli 1943: Kapitulation Italiens.
  • Juni 1944: Landung der Alliierten in der Normandie (bis September 1944).
  • 30.4.1945: Suizid Hitlers.
  • 8.5.1945: Bedingungslose Kapitulation Deutschlands.
  • 2.9.1945: Kapitulation Japans nach den Atombombenabwürfen.

Das Potsdamer Abkommen und die Nachkriegsordnung

  • Aufteilung Deutschlands: Einteilung in vier Besatzungszonen. Gebiete östlich von Oder und Neiße sowie der Süden Ostpreußens wurden unter polnische Verwaltung gestellt.
  • Sowjetische Verwaltung: Der Norden Ostpreußens kam unter sowjetische Verwaltung; Österreich wurde ebenfalls in Zonen aufgeteilt.
  • Berlin und Wien: Aufteilung in vier Sektoren.
  • Regierungsorgan: Alliierten Kontrollrat der vier Siegermächte.
  • Deutsche Ostgrenze: Oder-Neiße-Linie.
  • Die „4 Ds“: Demokratisierung, Denazifizierung, Demilitarisierung und Demontage.
  • Flucht und Vertreibung: 12 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge, ca. 2 Millionen Tote.
  • Reparationen: Demontage und Wegnahme von Sachwerten sowie Auslandsguthaben.
  • Kriegsverbrecher: Prozesse vor Gerichten der Alliierten in den jeweiligen Besatzungszonen.

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