Was ist ein CMS? Funktionsweise und Grundlagen erklärt
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Was ist ein Content Management System (CMS)?
Ein Content Management System (CMS) ist eine Software zur Erstellung, Verwaltung und Veröffentlichung von Inhalten auf Websites. Es ermöglicht die Bearbeitung von Inhalten in Echtzeit, ohne dass tiefgreifende Programmierkenntnisse erforderlich sind. Ziel ist es, die Struktur, Verwaltung und Verbreitung von Informationen zu erleichtern.
Bekannte CMS-Beispiele:
- Drupal, Joomla, WordPress
- Moodle, OpenCMS
- Plone, Xoops, Mambo
Wie funktioniert ein CMS?
Der Betrieb gliedert sich in zwei Bereiche:
- Front-End: Der sichtbare Bereich für den Benutzer, in dem Inhalte wie Texte, Bilder und Videos verwaltet werden.
- Back-End: Der Administrationsbereich für berechtigte Nutzer, um Module, Komponenten und Konfigurationen zu verwalten.
Komponenten und Module
- Komponenten: Anwendungen, die der Website Funktionen hinzufügen (z. B. Bildgalerien, E-Commerce, Foren).
- Module: Kleine Plug-ins für spezifische Aufgaben, die automatisch beim Laden der Seite ausgeführt werden (z. B. Menüs, Login-Formulare, Kalender).
Struktur einer Website
Die Organisation erfolgt meist über Sektionen, Kategorien und Inhalte. Sektionen dienen als große Container, die Kategorien enthalten, welche wiederum den eigentlichen Inhalt (Texte/Bilder) beherbergen.
Implementierung eines CMS
Für den Betrieb eines CMS werden ein Webserver, ein Datenbank-Management-System (DBMS) und eine Programmiersprache benötigt.
- Webserver: Speichert die Website-Daten und liefert sie an den Browser aus (z. B. Apache).
- Datenbank (DBMS): System zur Speicherung und Verwaltung von Daten (z. B. MySQL, PostgreSQL, Oracle).
- Programmiersprachen: Regeln zur Definition von Computerprogrammen (z. B. PHP, ASP, Java).
Web-Technologien
- PHP: Eine serverseitige Skriptsprache für die Webentwicklung.
- XML: Markup-Sprache zur strukturierten Datenspeicherung und Integration.
- HTML: Standard-Markup-Sprache zur Erstellung von Webseiten.
- XHTML: Eine auf XML basierende Neuformulierung von HTML für bessere Zugänglichkeit und Standardisierung.
Grundlagen der Programmierung
Algorithmen
Ein Algorithmus ist eine endliche Menge von Regeln zur Lösung eines Problems. Sie können in natürlicher Sprache, als Flussdiagramm oder in Pseudocode dargestellt werden.
Datentypen
- Numerisch: Zahlenwerte für Berechnungen.
- Literal (String): Zeichenketten aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.
- Logisch (Boolean): Wahr oder Falsch.
Variablen und Arrays
Eine Variable ist ein Speicherplatz für einen Wert. Ein Array ist eine spezielle Variable, die mehrere Werte unter einem Index (beginnend bei 0) speichern kann.
Schnittstellen (Interfaces)
Die Schnittstelle ermöglicht die Kommunikation zwischen Mensch und System. Man unterscheidet zwischen statischen Schnittstellen (manuelle Änderung) und dynamischen Schnittstellen (automatische Aktualisierung durch das System).