Dantes Purgatorio: Zusammenfassung der Canti X bis XXXIII
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Canto X bis XII: Die Terrasse der Stolzen
Canto X – Das Fegefeuer: Erste Terrasse. Die Stolzen sind eingetreten; ihre Schritte sind aufgrund ihrer Buße langsam, da sie gebeugt gehen müssen. Es gibt Skulpturen, die den Stolz darstellen. Der Zustand ihrer Qual lässt sie wie Würmer zum Boden geneigt kriechen.
Canto XI – Erste Terrasse: Die Stolzen verweilen auf ihrem Weg. Es sind die Seelen der Hochmütigen, die Gott bitten, ihre Reise fortsetzen zu dürfen.
Canto XII – Erste Terrasse: Ein schönes Wesen (ein Engel) kommt ihnen entgegen, um ihnen den Weg zu den Stufen zu zeigen. Dann schlägt er mit den Flügeln gegen Dantes Stirn. Beim Erklimmen der Leiter fühlt sich Dante leichter. Sein Führer erklärt, dass ein „P“ auf seiner Stirn gelöscht wurde. Dante stellt fest, dass auf seiner Stirn noch sechs „P“ verbleiben.
Canto XIII bis XIV: Die Terrasse der Neidischen
Canto XIII – Zweite Terrasse: Die Neidischen erreichen die Spitze der Leiter und beginnen ihre Reise. Sie hören Stimmen in der Luft, sehen aber keine Gestalten. Sie beten zu Maria, Petrus und allen Heiligen.
Canto XIV – Zweite Terrasse: Die Neidischen setzen ihren Weg fort. Man begegnet weiteren neidischen Seelen, wie sie es bereits im Leben waren.
Canto XV bis XVII: Zorn und Reinigung
Canto XV – Übergang zur dritten Terrasse: Dante nimmt einen Glanz wahr, der seine Augen schmerzt. Sein Führer erklärt, dass dies ein Bote des Himmels ist, der sie einlädt, weiterzugehen.
Canto XVI – Dritte Terrasse
Canto XVI: Die Zornigen sind Geister, die ihren Zorn entfesseln und in eine dichte Rauchwolke gehüllt sind.
Canto XVII – Von der dritten zur vierten Terrasse
Canto XVII: Beim Verlassen der Rauchwolke werden Dantes Visionen unterbrochen. Er prüft den Ort, an dem er sich befindet. Ein göttlicher Geist verbirgt sich in seinem eigenen Licht. Hier wird die Liebe zum Guten gereinigt, die ihre Pflicht vernachlässigt hat.
Canto XVIII bis XIX: Die Trägen
Canto XVIII – Vierte Terrasse: Die Trägen. Es folgt eine Abhandlung über die Liebe: Die Seele wurde mit einer Veranlagung zum Lieben geschaffen. Das Gespräch dreht sich um die Sünde der Trägheit.
Canto XIX – Vierte Terrasse: Die Trägen setzen ihre Reise fort. Sie begegnen der Seele eines Geizigen.
Canto XX bis XXII: Habgier und Verschwendung
Canto XX – Fünfte Terrasse: Die Habgierigen und Verschwenderischen. Hier werden die verschiedenen Facetten der Gier und derer, die ein verschwenderisches Leben führten, geschildert.
Canto XXI – Fünfte Terrasse: Die Habgierigen und Verschwenderischen. Ein Schatten erscheint und empfängt die Reisenden. Dantes Führer erklärt, warum dieser aus der Hölle befreit wurde.
Canto XXII – Von der fünften zur sechsten Terrasse: Ein Engel löscht ein weiteres Zeichen auf Dantes Stirn, bevor dieser den sechsten Kreis betritt, und spricht: „Selig sind, die nach Gerechtigkeit dürsten.“ Der Baum der Versuchung erscheint.
Canto XXIII bis XXIV: Die Maßlosen
Canto XXIII – Sechste Terrasse: Die Maßlosen (Schlemmer). Hier büßen Seelen das Laster der Völlerei.
Canto XXIV – Sechste Terrasse: Die Maßlosen berichten weiter von ihrem Unglück, während erneut der Baum der Versuchung erscheint.
Canto XXV bis XXVII: Die Wollüstigen
Canto XXV bis XXVII – Siebte Terrasse: Die Wollüstigen. Geister wandern durch Flammen. Die Seelen büßen ihre Lust und rufen „Sodom und Gomorrha!“. Ein Engel der Keuschheit erscheint, und Dante tritt in das Licht des Paradieses ein.
Canto XXVIII bis XXXIII: Das Irdische Paradies
Canto XXVIII: Dante befindet sich im Garten Eden. Die außergewöhnliche Schönheit des Ortes wird durch eine einsame Frau namens Matelda erklärt.
Die göttliche Prozession
Canto XXIX bis XXXIII – Das Irdische Paradies: Es erscheinen sieben Leuchter und vierundzwanzig Älteste, in Weiß gekleidet und mit Lilien gekrönt. Vier Tiere mit jeweils sechs Flügeln voller Augen begleiten einen zweirädrigen Triumphwagen, der von einem Greifen gezogen wird. Drei Frauen tanzen rechts (in Rot, Smaragdgrün und Schneeweiß), gefolgt von vier weiteren in Purpur. Den Abschluss bilden sieben Älteste, mit Rosen gekrönt und in Weiß gekleidet.