Datenflussdiagramme (DFD): Grundlagen und Regeln

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Grundlagen der Datenflussdiagramme (DFD)

Datenflussdiagramme (DFD) werden verwendet, um Systemkomponenten wie Prozesse, Daten, Entitäten und deren Beziehungen untereinander zu modellieren.

Elemente eines DFD

Externe Stellen

Dies sind Elemente, die Systeminformationen produzieren und konsumieren, ohne dem System selbst anzugehören. Sie werden durch ein Rechteck dargestellt.

Regeln für externe Stellen:

  • Alle müssen benannt werden.
  • Es darf keine direkte Beziehung zwischen ihnen außerhalb des Systems bestehen.
  • Alle müssen auf der ersten Ebene (Kontextdiagramm) angezeigt werden; auf unteren Ebenen können sie zur besseren Lesbarkeit wiederholt werden.

Prozesse

Sie repräsentieren Funktionen oder Prozeduren eines Informationssystems, die das Verhalten und die Umwandlung von Informationen während der Ausführung steuern. Sie werden durch einen Kreis dargestellt.

Regeln für Prozesse:

  • Jeder Prozess benötigt einen Namen und eine eindeutige Nummer.
  • Sie müssen das Prinzip der Datenspeicherung beachten.
  • Alle eingehenden Daten müssen auch wieder ausgegeben werden; Daten können nicht aus dem Nichts entstehen.

Datenspeicher (Data Storage)

Sie stellen Elemente zur vorübergehenden Speicherung von Systeminformationen dar und werden durch zwei parallele Linien symbolisiert.

Regeln für Datenspeicher:

  • Jeder Speicher muss einen eindeutigen Namen haben.
  • Sie treten erst bei der Verbindung zweier oder mehrerer Prozesse auf.
  • Ein lokaler Speicher wird nur dann verwendet, wenn ein Prozess in mehrere Teilprozesse unterteilt wird (Explosion).
  • Datenspeicher können einfache Strukturen (Satzarten) oder komplexe Strukturen (Datenbanken) sein.

Datenflüsse (Data Flows)

Sie stellen den Weg dar, den die Daten innerhalb des Informationssystems durch die Prozesse nehmen:

  • Einzelpfeil: Für diskrete Datenflüsse (Datenverkehr in einem bestimmten Zeitraum).
  • Doppelpfeil: Für kontinuierliche Ströme (anhaltende Bewegungen über die Zeit), wie z. B. Datenbank-Updates.

Inspektion von Software

Für eine erfolgreiche Inspektion müssen bestimmte Regeln eingehalten werden:

  1. Die Kontrollen werden bereits im Planungs- und Entwicklungsprozess durchgeführt.
  2. Es werden alle möglichen Fehlerquellen geprüft.
  3. Die Prüfung erfolgt unter Einbeziehung aller Managementebenen des Unternehmens.
  4. Die Kontrollen sollten in streng definierten Etappen durchgeführt werden.
  5. Die Sitzungsdauer sollte zwei Stunden nicht überschreiten.
  6. Die Leitung sollte durch erfahrene Moderatoren erfolgen, um die Effektivität zu gewährleisten.
  7. Den Mitgliedern des Inspektionsteams sollten klare Rollen zugewiesen werden.
  8. Es werden Checklisten verwendet, um den Mitgliedern Aufgaben zuzuweisen.
  9. Das Produkt muss mit maximaler Wirksamkeit auf Mängel geprüft werden.
  10. Es müssen Statistiken für eine weiterführende Analyse erhoben werden.

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