David Humes Empirismus: Erkenntnistheorie und Kritik

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Grundlagen des Empirismus

  • 1. Negiert die Existenz angeborener Ideen.
  • 2. Leugnet die Existenz absoluter Wahrheiten.
  • 3. Die gesamte Wahrheit muss geprüft werden.
  • 4. Negiert alle übersinnlichen Realitäten.
  • 5. Der Mensch ist partiell und unvollkommen.

Wichtige Werke

  • A Treatise of Human Nature (Kritik an Descartes)
  • An Enquiry Concerning the Principles of Morals

Erkenntnistheorie

Alles Wissen stammt aus der Erfahrung. Hume unterscheidet zwei Arten der Wahrnehmung:

  • Impressionen: Direkte, lebhafte Eindrücke.
  • Ideen: Erinnerungen, die schwächer als Impressionen sind.

Wissen basiert auf der Gewissheit durch Erfahrung (Verknüpfung von Ideen). Hume unterscheidet zwischen:

  • Tatsachenwahrheiten: Entstehen aus Eindrücken und sind empirisch nachweisbar.
  • Vernunftwahrheiten: Basieren auf Regeln und Berechnungen; sie sind innerhalb der Sprache gültig.

Kritik an Metaphysik und angeborenen Ideen

  • Persönliche Identität: Hume lehnt das kartesische Cogito ab. Das „Ich“ ist keine unveränderliche Identität, sondern ein ständiger Wandel.
  • Gottesbegriff: Da wir keinen direkten Eindruck von Gott haben, kann seine Existenz nicht rational bewiesen werden.
  • Äußere Welt: Wir können die Existenz einer Welt außerhalb unserer Wahrnehmungen nicht beweisen; wir kennen nur die Wahrheit der Tatsachen.

Begriffe und Konzepte

  • Assoziation: Eine Reihe von Ideen, die im Geist gruppiert sind.
  • Kausalität: Die Annahme einer Beziehung zwischen zwei Tatsachen, bei der eine aus der anderen abgeleitet wird.
  • Glaube (Belief): Eine unmittelbare, starke Verknüpfung mit einem Eindruck.
  • Skepsis: Die Unmöglichkeit, Dinge anzunehmen, die nicht empirisch demonstrierbar sind.
  • Speicher: Ein Konjunkt von Ideen.
  • Geist: Ein „Theater“ der Wahrnehmungen.
  • Vernunft: Ein Instinkt, der die Beziehungen und Assoziationen von Ideen leitet.

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