Demografie: Bevölkerungswachstum, Struktur und Migration

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Demografie: Preise, Wachstum und Modelle

Die Demografie ist die Wissenschaft, die die Bevölkerung untersucht.

Wichtige demografische Kennzahlen

  • Geburtenrate (TN): (Geburten in einem Jahr / Gesamtbevölkerung) x 1000.
  • Mortalitätsrate (TM): (Todesfälle in einem Jahr / Gesamtbevölkerung) x 1000.
  • Natürliche Wachstumsrate: Die Differenz zwischen Geburtenrate und Sterblichkeit (TN - TM).

Migration und reales Wachstum

Migration ist die Bewegung der Bevölkerung. Man unterscheidet zwischen:

  • Interner Migration: Innerhalb desselben Landes.
  • Externer Migration: Von einem Land in ein anderes.

Einwanderer sind Personen, die an einem Ort mit der Absicht zu bleiben ankommen. Das reale Wachstum der Bevölkerung ist das Ergebnis des natürlichen Wachstums plus der Nettozuwanderung.

Bevölkerungsstruktur

Die Struktur umfasst das Alter, das Geschlecht und die wirtschaftlichen Aktivitäten. Diese Modelle führen zu einer jungen oder alten Bevölkerung.

Panorama der Weltbevölkerung: Verteilung und Wachstum

Die Bevölkerungsdichte variiert stark zwischen den verschiedenen Teilen der Erde. Die am dichtesten besiedelten Gebiete sind Südasien, Ostasien, Europa und die US-Küste. Die Weltbevölkerung erlebt eine rapide Urbanisierung.

Die spanische Bevölkerung

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts zählte die spanische Bevölkerung annähernd 43 Millionen Einwohner. Die Geburten- und Sterberaten sind niedrig, das natürliche Wachstum ist sehr gering. Die Struktur entspricht einer alternden Bevölkerung. In den letzten Jahren war die Ankunft von Einwanderern sehr bedeutend.

Die Bevölkerung in Andalusien

Andalusien ist die bevölkerungsreichste autonome Gemeinschaft Spaniens. Die Bevölkerung ist sehr ungleich verteilt und konzentriert sich auf die Hauptstadt, die Küstenstreifen und den Unterlauf des Guadalquivir. Früher war Andalusien eine Region der Emigration, heute empfängt sie Einwanderer. Die andalusische Bevölkerung verhält sich ähnlich wie der Rest Spaniens, zeigt aber höhere Geburtenraten und ein höheres natürliches Wachstum.

Arbeitsmarkt und Bevölkerung

Erwerbsbevölkerung

Dazu zählen Personen zwischen 16 und 64 Jahren, die arbeiten, einen Job suchen oder arbeitslos sind.

Inaktive Bevölkerung

Personen unter 16 Jahren und über 65 Jahren. Ebenfalls enthalten sind Menschen mit Behinderungen sowie Personen, die nicht am Arbeitsmarkt teilnehmen (z. B. Hausfrauen und Studenten).

Überbevölkerung

Überbevölkerung steht in Bezug zu den vorhandenen Ressourcen. Es ist kein absoluter, sondern ein relativer Begriff: Eine Zone kann sehr dicht besiedelt sein, aber solange die Ressourcen ausreichen, liegt keine Überbevölkerung vor.

Wanderungssaldo

Die Differenz zwischen der Zahl der Ein- und Auswanderer.

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