Didaktische Methoden und Prinzipien im Unterricht
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Die Methode ist ein System von Aktionen oder eine Gesamtheit von Aktivitäten des Lehrers und seiner Schüler, die vom Lehrer geplant und organisiert werden, um das Lernen der Schüler zu ermöglichen. Letztendlich ist sie der Weg zur Erreichung eines Ziels.
Methodische Modelle
- Traditionelle Modelle und Systematisierung
- Wissenschaftliche Sozialisation
- Individualisierung und aktuelle Trends der Personalisierung
- Technologische Modelle
- Integrative und zirkuläre Modelle
Bedeutung und Rechtfertigung der Methode
Die Methode sollte unter Berücksichtigung bestimmter Eigenschaften gewählt werden, um einem pädagogischen Projekt zu dienen. Es wird betont, dass eine Methode selten isoliert existiert. Sie muss folgende Kriterien erfüllen:
- Anpassung an die psychologischen und soziologischen Merkmale sowie das Lerntempo der Schüler.
- Angleichung an die Struktur der Wissenschaft und das soziale Umfeld.
- Schaffung einer entspannten Atmosphäre im Klassenzimmer.
- Erleichterung des Weges zur Förderung von Autonomie und Freiheit der Schüler.
- Erreichung einer signifikanten, kritischen und kreativen Assimilation.
- Förderung der Zusammenarbeit.
- Progressive, geordnete und schrittweise Reaktion auf die Strukturierung und Sequenzierung von Zielen und Inhalten.
- Erreichung wissenschaftlicher Schlussfolgerungen und Nachweis ihrer Wirksamkeit für ein nachhaltiges Lernen.
Methodische Prinzipien
Individualisierung
Geht von der Betrachtung des einzelnen Individuums als einzigartiges Wesen aus, mit einer ganzheitlichen (integralen) sowie sozialen Erziehung, angepasst an die individuellen differenziellen Eigenschaften. Sie besitzt zwei Dimensionen: die psychologische und die pädagogische.
Konstruktivismus
Der Lehr-Lern-Prozess wirkt als strukturierendes Gebäude. Die Rolle des Lehrers ist dabei die eines Begleiters oder Beobachters der Reifung des Schülers.
Autonomie
Reduziert die Abhängigkeit des Schülers vom Lehrer. Dies wird dadurch erreicht, dass der Schüler auf eigene Initiative arbeitet, forscht, nachdenkt, Hindernisse bewertet und neue Fragen aufwirft.
Entdeckung
Die Schüler führen Aufgaben nicht nur auf bloße Anweisung des Lehrers aus, sondern entdecken den Lernstoff selbst. Die wichtigsten Eigenschaften sind: die leitende Aktion des Schülers, minimale Intervention des Lehrers und die Erarbeitung von Informationen durch den Schüler selbst.
Bedeutsamkeit
Hierbei müssen bereits bekannte Inhalte mit neuen verknüpft werden, was auf verschiedene Weisen geschehen kann. Die Aufgabe muss an das Vorwissen anknüpfen, wobei die kognitive Struktur von der Haltung und der integrativen Kapazität des Schülers abhängt.
Zusammenarbeit
Dies beschreibt eine enge Beziehung zwischen Schülern und Lehrkräften sowie zwischen den Lehrkräften untereinander.
Globalisierung und Interdisziplinarität
Tritt auf, wenn Schüler die Welt ganzheitlich wahrnehmen, insbesondere bis zum Jugendalter (1. und 2. Zyklus der Primarstufe).
Interessenzentren
Wenn die schulischen Inhalte auf den Interessen der Kinder basieren, wobei sich der Lehrer für die Vorlieben der Schüler interessiert und die Schüler aktiv partizipieren.
Themen
Fragen, die sich aus Ereignissen und Entwicklungen in der unmittelbaren Umgebung der Schüler ergeben (z. B. ein Schneetag).
Erforschung der Umwelt
Wenn Fragen aufgeworfen und formuliert werden, die aus dem Bedürfnis entstehen, die Umwelt zu verstehen und zu erforschen.
Projektarbeit
Wenn die Lerninhalte rund um eine für die Schüler problematische Situation organisiert sind.