Digitale Transformation und Flexibilisierung der Hochschullehre

Eingeordnet in Lehre und Ausbildung

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Die Hochschulen müssen sich weiterentwickeln und Möglichkeiten zur Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in die Ausbildung schaffen. Daneben besteht ein Bedarf an einer neuen Konzeption bezüglich der Schüler-Nutzer, der Rolle der Lehrenden sowie administrativer Veränderungen in Bezug auf Kommunikationssysteme, Gestaltung und Vertrieb der Lehre. Dies bedeutet wiederum Änderungen im Kanon des Lehrens und Lernens in Richtung einer flexibleren Gestaltung.

Um diese Prozesse des Wandels, ihre Auswirkungen und das Potenzial für die Systeme des Lehrens und Lernens zu verstehen, sollten technologische Fortschritte im Rahmen von Innovationsprozessen betrachtet werden.

Schlagworte

  • Flexible Ausbildung
  • Computer-Mediated Communication
  • Virtuelle Umgebung
  • Höhere Bildung
  • Lernnetze

Autor: Jesus Salinas

Einführung

Hochschulen erleben derzeit einen bedeutenden Wandel im Bildungssystem der heutigen Gesellschaft. Dies bedeutet eine Umstellung der Entstehungsprozesse von Lernumgebungen: von konventionellen Modellen hin zu vernetzten Strukturen, in denen Studierende die notwendigen Fähigkeiten für das lebenslange Lernen erwerben. Wissen wird generiert, während gleichzeitig Chancen für neue Märkte und Kompetenzen entstehen.

Die Lernumgebung verändert sich rasant. Traditionelle Bildungseinrichtungen – ob in Präsenz oder Fernlehre – müssen ihre Verteilungs- und Kommunikationssysteme neu ausrichten. Sie wandeln sich vom Zentrum der Bildungs-Kommunikation hin zu Knotenpunkten eines Netzwerks, in dem sich der Schüler-Nutzer frei bewegt.

Flexibilität im Cyberspace

Die Gestaltung flexiblerer Koordinaten führt zum sogenannten Cyberspace. Darüber hinaus bringen Veränderungen in diesen Raum-Koordinaten neue Bildungsunternehmen hervor, die sich als Partnerschaften oder Netzwerke von Institutionen konstituieren und durch Modularität sowie Zusammenschaltung gekennzeichnet sind.

Dies erfordert von Hochschulen eine höhere Flexibilität in ihren Verfahren und ihrer Verwaltungsstruktur, um sich an alternative Ausbildungsformen anzupassen, die stärker auf die Bedürfnisse der neuen Gesellschaft ausgerichtet sind. Die bloße Existenz von Online-Kursen oder experimentellen Projekten einzelner Lehrender oder Abteilungen führt jedoch noch nicht zu einer grundlegend flexibleren Universität.

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