Effektive Motivationstechniken und Konfliktmanagement
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Motivationstechniken am Arbeitsplatz
Die Motivation bei der Arbeit bildet den Schwerpunkt des humanistischen Ansatzes zur Unternehmensführung und Organisation. Sie ist eine Kraft, die entscheidenden Einfluss auf das Verhalten hat – sowohl bei Einzelpersonen als auch in Arbeitsgruppen.
Dies sind einige der wichtigsten Anreize, um die Arbeitsmotivation zu steigern:
- Geld: Dient dazu, Bedürfnisse zu erfüllen und den sozialen Status zu sichern. In der Soziologie definiert der Status die Position einer Person innerhalb ihrer sozialen Referenzgruppe.
- Job-Bereicherung (Job Enrichment): Die Neugestaltung des Arbeitsplatzes, um Aufgaben tiefer und gehaltvoller zu gestalten. Dies fördert Verantwortung, Herausforderung und Leistung, was die psychologischen Wachstumsbedürfnisse der Mitarbeiter erfüllt.
- Erwartungen: Die Aussicht auf das Erreichen beruflicher Ziele ist ein starker Anreiz. Wenn ein Mitarbeiter hingegen keine beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sieht, führt dies zu Demotivation, Apathie, Desinteresse und einer inneren Kündigung.
- Teilnahme an der Arbeit: Das Übertragen von Verantwortung, das Delegieren von Aufgaben und die Einbindung in Problemlösungsprozesse zeigen Vertrauen. Dies gibt den Mitarbeitern das Gefühl, wichtig zu sein und trägt dazu bei, die Unternehmensziele gemeinsam zu erreichen.
- Gerechte Behandlung: Eine faire Behandlung bedeutet nicht zwingend Gleichheit, sondern die Berücksichtigung individueller Unterschiede. Engagement, Effizienz, Vorbereitung und Verfügbarkeit sollten durch angemessene Bezahlung, Anerkennung, Beförderungen und Vertrauen honoriert werden.
- Anerkennung: Um echte Motivation zu erzeugen, muss das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter gestärkt werden. Leistungen sollten durch moralische und materielle Anreize gewürdigt werden. Das Selbstwertgefühl basiert auf der persönlichen Einschätzung der eigenen Erfolge und Bestrebungen.
Konzept des Konflikts
Ein Konflikt beschreibt eine Situation, in der soziale Einheiten gegensätzliche Ziele verfolgen, antagonistische Werte vertreten oder entgegengesetzte Interessen haben.
Man spricht von einem Konflikt zwischen zwei Personen, einer Person und einer Gruppe oder zwei Gruppen, wenn mindestens eine Partei sich durch die andere blockiert oder irritiert fühlt. Der Prozess beginnt, sobald eine Partei wahrnimmt, dass die andere Partei ihre Interessen negativ beeinflusst oder beeinträchtigt.