Eisenerzgewinnung und Stahlherstellung
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Extraktionsverfahren von Eisenerz
Zuerst erfolgt die Gewinnung des Erzes aus dem Bergwerk. Nach der Förderung wird das Material zerkleinert und von Staub befreit. Anschließend wird das Erz zusammen mit seinen Verunreinigungen in spezielle Anlagen geleitet, in denen es unter Wasserzugabe gewaschen wird, um Erde zu entfernen und den Eisengehalt zu maximieren.
Das Material wird getrocknet und in Rührwerken zu kugelförmigen Pellets geformt und gehärtet. Da das so gewonnene Eisen noch Sauerstoff enthält, wird es in einem großen Ofen mit Gas behandelt, um den Sauerstoff zu entziehen.
Dieses Material dient als Rohstoff für die Stahlindustrie. Es wird entweder als kugelförmige Pellets oder als kleine, seifengroße Briketts verarbeitet. In großen Öfen wird das Eisen bei hohen Temperaturen mit Stoffen wie Nickel, Mangan, Magnesium und Vanadium legiert, um je nach Verwendungszweck unterschiedliche Stahlsorten zu erzeugen.
Gewinnung von Stahl
Stahl ist eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff mit einem Kohlenstoffgehalt von weniger als 1,8 %, die durch thermische und mechanische Behandlungen sehr unterschiedliche Eigenschaften annehmen kann.
Stahlproduktion
Derzeit wird Stahl aus flüssigem Eisen gewonnen, wobei der Gehalt an Schwefel, Phosphor und anderen Elementen reguliert und das Eisen entkohlt wird. Früher wurde Stahl direkt aus dem Erz gewonnen, indem reduziertes Eisen mit Holzkohle im heißesten Teil des Ofens (Katalanische Schmiede) verarbeitet wurde.
Im Laufe der Zeit wurde die Produktion zur Effizienzsteigerung in zwei Phasen unterteilt: die Gewinnung von Roheisen im Hochofen und die anschließende Entkohlung in Stahlöfen oder Konvertern.