El Niño, La Niña und die Dynamik von Wetterfronten
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Das El-Niño-Phänomen und seine Auswirkungen
Das El-Niño-Phänomen (auch bekannt als „das Kind“) beschreibt eine Abweichung von der normalen Situation an der Küste Perus. Normalerweise schieben die Passatwinde das Oberflächenwasser des Pazifiks nach Westen, was den Auftrieb von kaltem Wasser und die Befruchtung der Region ermöglicht. Diese Winde wehen von einem Hochdruckgebiet über der Osterinsel und enden in einem Tiefdruckgebiet in der Nähe des asiatischen Kontinents.
Das El-Niño-Phänomen ist auf eine übermäßige Erwärmung des Oberflächenwassers im östlichen Pazifik zurückzuführen. Es tritt alle drei bis fünf Jahre auf und dauert etwa 18 Monate an. Dies geschieht, wenn die Passatwinde nachlassen; daraufhin erhitzt sich das Oberflächenwasser und es bilden sich Stürme. Im Gegensatz dazu ist La Niña als eine Steigerung der normalen Situation bekannt, die in Zeiten auftritt, in denen die Passatwinde stärker als normal wehen.
Einige Wissenschaftler vermuten, dass dies auf die globale Erwärmung zurückzuführen sein könnte, während andere eine Zunahme vulkanischer Aktivitäten dafür verantwortlich machen. Wieder andere konnten bisher nicht nachweisen, dass das El-Niño-Jahr mit einem Anstieg der seismischen Aktivität korreliert. Die Auswirkungen sind weltweit spürbar; besonders intensiv war das Ereignis 1977/1998, das zu einer steigenden atmosphärischen Durchschnittstemperatur, sintflutartigen Regenfällen in vielen Ländern und starken Stürmen führte.
Entstehung von Niederschlag und Wetterfronten
Niederschlagsbildung: Konvektive Wolken entstehen oft in einer Front, also in der Kontaktzone zwischen zwei Luftmassen unterschiedlicher Temperatur und Feuchtigkeit. Die zwei Massen verhalten sich wie isolierte Systeme. Wenn sie kollidieren, wird Energie durch die Differenz der Temperaturen frei, was sich als Regen oder Wind äußert. Diese Fronten führen zu frontalen Stürmen oder Tiefdruckgebieten, die Niederschlag erzeugen.
Die drei Arten von Wetterfronten
- Kaltfront: Eine kalte Luftmasse wird durch den Wind bewegt, bis sie in Kontakt mit warmer Luft kommt. Die Kaltluft schiebt sich unter die Warmluft, wodurch ein Sturm oder eine Depression (Tiefdruckgebiet) entsteht. Während des Aufstiegs kondensiert die warme Luft, bildet Quellwolken und verursacht Niederschläge.
- Warmfront: Hier bewegt sich eine warme Luftmasse auf eine kalte Luftmasse zu. Der Aufstieg der warmen Luft erfolgt langsam und erzeugt horizontal ausgedehnte Wolken. Dazu gehören die sogenannten Nimbostratus (unten) sowie Altostratus (oben). Diese führen zu anhaltendem, schwachem Regen oder Schnee. In den oberen Schichten bilden sich Cirruswolken, die bei ihrer Bewegung schönes Wetter ankündigen können.
- Okklusion (Verschlussfront): Diese erscheint, wenn sich zwei Fronten überschneiden – eine Kaltfront und eine Warmfront. Eine der Fronten verliert dabei den Kontakt zum Boden, während die andere in physischem Kontakt mit der Oberfläche bleibt. In diesem Prozess fällt Niederschlag.