Elektrische Anlagen und Haustechnik im Überblick
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Grundlagen der Elektroinstallation im Haus
Der Hausanschluss ist Teil der Installation, die das öffentliche Verteilungsnetz mit dem Gebäude oder über allgemeine Schutzgehäuse (CGP) verbindet. Der Hauptleitungs-Schutzschalter schaltet automatisch die gesamte elektrische Anlage im Haus ab, wenn er einen Kurzschluss oder eine erhöhte Spannung erkennt. Der Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) unterbricht die elektrische Anlage schnell, wenn ein Stromleck auftritt. Der Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) trennt einen Stromkreis im Falle einer Überhitzung, die durch übermäßigen Verbrauch oder einen Kurzschluss verursacht wird.
Elektrifizierungsgrade nach Standard
Basis-Elektrifizierungsgrad: sieht eine Mindestleistung von 5750 W bei 230 V vor, unabhängig von der vom Nutzer gemieteten Leistung. Dieser Grad der Elektrifizierung enthält 5 separate Stromkreise:
- C1: Beleuchtung
- C2: Steckdosen
- C3: Elektroherd und Backofen
- C4: Waschmaschine, Geschirrspüler und Warmwasserbereiter
- C5: Separate Anschlüsse für Bad und Küche
Hoher Elektrifizierungsgrad: Der Wohnraum sollte mehr als 160 m² groß sein und eine Mindestleistung von 9200 W aufweisen.
- C6: Mehr als 30 Lichtpunkte
- C7: Mehr als 20 Steckdosen
- C8: Elektroheizung
- C9: Klimaanlage
- C10: Trockner
- C11: Hausautomation (Domotik)
- C12, 13 ...: Zusätzliche Hilfsstromkreise
Funktionsweise einer Kältemaschine
- Die Flüssigkeit wird im Kompressor komprimiert, wodurch der Druck steigt, das Volumen abnimmt und die Temperatur ansteigt.
- Im Kondensator verliert das komprimierte Gas Wärme und wird flüssig. Die Abwärme wird nach außen abgegeben.
- Das flüssige Kältemittel erreicht den Verdampfer oder die Kühlkammer, wo das Gas die Wärme der Kammer aufnimmt.
- Schließlich gelangt das Gas wieder in den Kompressor und der Zyklus beginnt von neuem.
Telekommunikations-Installationen
Telefon-Installation: In der traditionellen Telefon-Verkabelung (Twisted-Pair) werden Sprache und Daten übertragen, jedoch nicht gleichzeitig pro Leitung. Die Übertragung ist analog und benötigt ein Modem, um die Signale zu verarbeiten. ISDN-Installation: Digitale Übertragung von Sprache und Daten; erfordert ein ISDN-Modem. Sie bietet 2 Kanäle, die simultan für Sprach- und Datendienste genutzt werden können. ADSL-Installation: Wie ISDN verwendet sie Kupferdraht, die Übertragung ist jedoch digital. Sie bietet 3 Kommunikationskanäle: einen für Sprache und zwei für Daten (Senden und Empfangen).