Emotionale Entwicklung und Sozialisation bei Kindern
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Definition der Emotion
Die Emotion ist die Vorbereitung der Person, die zur Erstellung, Aufrechterhaltung oder Änderung ihrer Beziehung zur Umwelt dient. Es handelt sich um einen komplexen Prozess, der aus angeborenen, subjektiven, physiologischen und verhaltensbezogenen Komponenten besteht.
Emotionale Entwicklung
Die emotionale Entwicklung bezieht sich auf den Prozess, durch den das Kind seine Identität, sein Selbstwertgefühl, seine Sicherheit und sein Selbstvertrauen aufbaut. Dies geschieht durch Interaktionen. Aus diesem Grund ist das Kind in der Lage, Emotionen zu unterscheiden, zu kontrollieren und auszudrücken.
Grundlagen einer gesunden emotionalen Entwicklung
Dazu gehört, sich der eigenen Gefühle bewusst zu sein, mit ihnen in Kontakt zu treten und in der Lage zu sein, sie auszudrücken (expressarlos). Zudem bedeutet es, sich auf andere Menschen einlassen (invulucrar) zu können und Empathie zu empfinden.
Affektivität und Bindung
Die Affektivität (Affecció) ist eine Bindung, die stärker ist als andere menschliche Verbindungen. Sie entspricht einem der grundlegendsten Bedürfnisse und der menschlichen Erfahrung, sich sicher, geschützt und unterstützt (ajudat) zu fühlen. Diese emotionale Bindung (vincle afectiu) ist während des gesamten Lebens präsent.
Merkmale einer funktionalen Bindung
- Aufrechterhaltung der Nähe zur Bezugsperson.
- Guter sensorischer Kontakt.
- Affektive Beziehungen zur Umwelt.
- Ein Zufluchtsort in Zeiten von Trauer, Angst und Furcht.
Ausdruck der emotionalen Bindung
Die Aufmerksamkeit wird durch Weinen, Lachen, Berührungen, Blickkontakt sowie motorische Überwachung und Nachfolgeverhalten (seguiment) ausgedrückt.
Faktoren der Bindungsgestaltung
Mütterliche Zuwendung und Institutionalisierung: Letztere kann zu Entwicklungsverzögerungen führen, die jedoch nicht unumkehrbar sind. Es ist entscheidend, ob auf die Forderungen des Kindes eingegangen wird; zudem ist es wichtig, dass Eltern sich an die temperamentvollen Eigenschaften der Kinder anpassen.
Das Selbstkonzept
Das Selbstkonzept definiert physische, intellektuelle und emotionale Merkmale für jedes Individuum selbst. Dieses Konzept ist nicht statisch, sondern variiert je nach kognitiven Faktoren und sozialer Interaktion während der Entwicklung. Es beginnt in den ersten Monaten; die Selbsterkenntnis (Autoreconeixement) tritt mit etwa 24 Monaten ein (im Rahmen der motorischen Entwicklung).
Das schulische Umfeld als Kontext der Sozialisation
Die Schule ist für das Kind ein Kontext der Interaktion mit verschiedenen Personen, unterschiedlichen Erwartungen und neuen Regeln. Es gibt eine unterschiedliche Anzahl von Mitgliedern, eine andere Art der Beziehung als im familiären Umfeld, ein höheres Verhältnis (prporció) von Kindern zu Erwachsenen und eine heterogenere Zusammensetzung der sozialen Schichten.
Das Kind in einer neuen Welt
Dies ist ein Kontext, in dem das Kind nicht mehr der alleinige Protagonist ist, sondern Teil einer Gruppe wird. Die Beziehungen zu Erwachsenen werden durch die Interaktionen mit anderen Kindern ergänzt oder überlagert.
Unterschiedliche Beiträge von Elternhaus und Schule
In der Schule gibt es die Bereitschaft, einem Rhythmus, einem Lernprogramm und Zielen zu folgen. Das Lernen zu Hause ist entspannter und bezieht sich auf alltägliche Probleme. In der Schule gibt es eine größere Anzahl von Kindern pro Lehrer. Die Rolle des Lehrers ist die eines integrativen Sozialisators; seine Funktion ist es, dem Kind Gewohnheiten und Normen zu vermitteln.
Einfluss der Gleichaltrigen (Peers)
Beziehungen zu Gleichaltrigen helfen bei der Kommunikation, verstärken die Regeln des guten Verhaltens und fördern die Bildung des Selbst sowie Empathie. Kinder entwickeln Freundschaften und erproben Rollen von Erwachsenen (Eltern, Ärzte, Patienten). Dies fördert prosoziales Verhalten und die emotionale Enthemmung (desnhibició).
Entwicklung der Peer-Beziehungen nach Hartup
- 1. Jahr: Kaum Interesse an der sozialen Umwelt.
- 2. Jahr: Häufigere Interaktionen und Imitation (imitació).
- Bis 6 Jahre: Zunahme der Interaktion in der Gruppe und der verbalen Kommunikation.
In der Schulphase steigt die Interaktion mit anderen weiter an. Kinder lernen, den kommunikativen Standpunkt des anderen zu erkennen und ihre Fähigkeiten (aug habilis) zu erweitern.