Das endokrine System und der Bewegungsapparat

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Das endokrine System

Das endokrine System ist ein langsames Koordinierungssystem. Die endokrinen Drüsenzellen sind die Basiseinheiten und sezernieren chemische Botenstoffe, die Hormone genannt werden.

Wichtige endokrine Drüsen

  • Hypophyse: Eine kleine Drüse an der Unterseite des Gehirns. Sie produziert Hormone in der Adenohypophyse und der Neurohypophyse.
  • Schilddrüse: Eine Drüse, deren Form einem H gleicht.
  • Nebenschilddrüse: Vier kleine zelluläre Massen, die sich innerhalb der Schilddrüse befinden.
  • Nebennieren: Befinden sich an der Spitze der Nieren. Sie bestehen aus zwei Teilen: der Rinde und dem Mark.
  • Pankreas: Eine gemischte Drüse, sowohl exokrin als auch endokrin.
  • Eierstöcke und Hoden: Sie sondern Sexualhormone ab, die weibliche Eigenschaften und den ovariellen Zyklus regeln.

Regulierung der Hormonproduktion

Der Hypothalamus: Eine Nervenstruktur mit Neuronen an der Basis des Gehirns, die ebenfalls Hormone produziert. Die Hypophyse sondert mehrere Hormone aus, wenn sie durch den Hypothalamus angeregt wird.

Das Muskel-Skelett-System

Dieses System entsteht als Ergebnis der kombinierten Wirkung von Muskel- und Skelettsystem.

Muskeln

  • Teile eines Muskels:
    • Der Muskelbauch ist das Zentrum und hat die Fähigkeit zur Kontraktion.
    • Die Sehnen sind die beiden Enden, die an den Knochen befestigt sind.
  • Form der Muskeln: Die Form ist variabel und hängt von der Anzahl der Muskelbäuche ab. Einfache Muskeln haben nur einen Bauch, während Muskeln mit mehreren Verbindungen komplexer strukturiert sind.

Das Skelettsystem

Es besteht aus Knochen und Gelenken. Knochen sind harte, leichte und starke Strukturen.

Gliederung des Skeletts

Das Skelett ist in zwei Zonen unterteilt:

  • Achsenskelett: Bestehend aus Schädel, Wirbelsäule und Brustkorb.
  • Anhängendes Skelett (Appendikularskelett): Bestehend aus Schultergürtel, Extremitäten und Becken.
  • Schultergürtel: Beinhaltet beide Schlüsselbeine und zwei Schulterblätter.
  • Beckengürtel: Besteht aus zwei Beckenknochen, die mit Kreuz- und Steißbein verbunden sind.

Gelenke

Man unterscheidet:

  • Fixierte Gelenke: z. B. Schädel.
  • Semi-mobile Gelenke: z. B. Wirbelsäule.
  • Bewegliche Gelenke: z. B. Hüfte.

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems

  • Knochenerkrankungen: Trauma, Skoliose und Osteoporose.
  • Gelenkerkrankungen: Arthritis, Arthrose und Luxationen.
  • Weichteilerkrankungen: Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen.

Risikofaktoren

  • Endokrines System: Fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und familiäre Vorbelastung.
  • Bewegungsapparat: Ernährung mit hohem Fettanteil sowie Mangel an Kalzium und Vitamin D.

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