Entspannungstechniken: Körperliche und psychische Erholung

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Entspannung und Erholung

Wenn es um Entspannung geht, denken viele sofort an Techniken, bei denen Immobilität zu Ruhe und willkürlicher Muskelentspannung führt. Allerdings kann Entspannung auch Teil eines Bewegungsflusses sein oder eine besondere dramatische Spannung vermitteln.

Arten der Muskelentspannung

In den grundlegenden Möglichkeiten der Muskelarbeit (Kontraktion und Entspannung) gibt es zwei Arten der „Lockerung“:

  • Die Freigabe-Entspannung: Man lässt die Schwerkraft ohne Widerstand wirken.
  • Décontraction oder kontrollierte Entspannung: Hierbei gibt es zwei Ebenen der Arbeit:

Mechanismen der kontrollierten Entspannung

  • Passiver Mechanismus: Man lässt die Trägheit auf den Muskel wirken (Elastizität der Muskulatur).
  • Aktives Bewusstsein: Die Entspannung wird bewusst kontrolliert.

Beide Arten der Entspannung können ein wesentlicher Teil der Bewegung oder ein Weg zur Ruhe und Unbeweglichkeit sein. Die Energie der Bewegung kann bewusst gesteuert werden, mit einer klaren Synchronisation von aktiven und passiven Phasen, organisiert nach der expressiven Funktion der Bewegung.

Die Bedeutung der Entspannung

Das Erlernen all dieser Nuancen tonischer körperlicher Bewegung ist ein mühsamer und langsamer Prozess. Wir beziehen uns nun auf die Entspannung, die Ruhe und Unbeweglichkeit fördert. Auch wenn das Verständnis der physiologischen Mechanismen der muskulären Kontraktion und die Verfeinerung der Gelenkbereiche komplex sind, hat die Entspannung einen unleugbaren psychischen Wert.

Formen der Entspannung

Entspannung wird sowohl physisch als auch psychisch erreicht und kann partiell oder global erfolgen:

  • Globale Entspannung: Die wichtigste Eigenschaft ist, das Gewicht des eigenen Körpers durch die Schwerkraft wahrzunehmen, die Unterstützung durch Kontaktflächen zum Boden zu spüren und durch Konzentration eine Isolation von der äußeren Umgebung zu erreichen, während die Muskulatur passiv bleibt.
  • Segmentale Entspannung: Diese fördert die Beherrschung des Körpers, um bestimmte Elemente unabhängig voneinander zu bewegen (z. B. Arme, Beine, Rumpf).

Die Entspannung des Körpers bildet somit die Grundlage für Koordination, Trennung, Unabhängigkeit und die Abfolge von Bewegungen.

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