Die Entstehung der Soziologie und der gesellschaftliche Wandel

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Industrialisierung und gesellschaftlicher Wandel

Industrialisierung: Es war die Zeit, die maßgeblich zum Wirtschaftswachstum beitrug. Die politische Revolution, die durch die Französische Revolution 1789 ausgelöst wurde, prägte den Verlauf des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit einer wachsenden Wirtschaft trat der Mensch oft in den Hintergrund. Es wurde davon ausgegangen, dass landwirtschaftliche Arbeit neu organisiert werden müsse und Steuern gezahlt werden sollten.

Faktoren für die Entstehung der Soziologie

Die Veränderungen: Diese brachten sowohl positive als auch negative Entwicklungen mit sich. Unruhen und Chaos herrschten vor allem in Frankreich. Die Autoren jener Zeit strebten danach, die soziale Ordnung wiederherzustellen.

Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert

Der Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, in dem Privatpersonen und Firmen die Produktion sowie den Austausch von Waren und Dienstleistungen durchführen. Ein Staat, der aus einem vom Volk gewählten Anführer besteht, repräsentiert Demokratie und Gleichheit – ein wichtiges Element innerhalb der Wirtschaft.

  1. Es gab viele Entwicklungen, die einen Wandel der Welt herbeiführten.
  2. Es fand ein Übergang zu grundlegenden Gedanken über die industrielle Landwirtschaft statt.
  3. Die meisten Menschen verließen die Bauernhöfe und die landwirtschaftliche Arbeit, um die Arbeitsplätze zu besetzen, welche die neuen Fabriken boten.
  4. Die Fabriken erlebten ebenfalls einen Wandel durch den Einsatz neuer Technologien.

Immense wirtschaftliche Bürokratien wurden geschaffen, um vielfältige Dienstleistungen zu erbringen.

Der Aufstieg des Sozialismus

Der Sozialismus strebt nach Gleichheit unter den Menschen. In aktuellen staatlichen Strukturen, bekannt als Demokratie, suchen die Menschen einen Anführer, der entweder durch Gewalt aufgezwungen oder vom Volk gewählt wird.

  • Eine Reihe von Änderungen zielte darauf ab, die Exzesse des industriellen Systems des Kapitalismus zu lösen.
  • Diese Bestrebungen wurden unter dem Begriff Sozialismus gruppiert.
  • Die meisten Soziologen unterstützten den Sozialismus als Lösung für industrielle Problemstellungen.
  • Karl Marx unterstützte aktiv den Sturz des kapitalistischen Systems und dessen Ersetzung durch das sozialistische System.

Urbanisierung im 19. und 20. Jahrhundert

  • Eine große Anzahl von Menschen zog von ländlichen Standorten in städtische Gebiete um.
  • Diese Migration wurde zum Teil durch die Arbeitsplätze verursacht, die das industrielle System schuf.
  • Diese Expansion verursachte viele Probleme in den Städten:
    • Demonstrationen
    • Umweltverschmutzung
    • Lärm
    • Verkehr
  • Diese Probleme weckten die Aufmerksamkeit von Soziologen wie Max Weber und Georg Simmel.

Die Aufklärung

Es war eine bemerkenswerte Zeit der geistigen Entwicklung und des Wandels in der Philosophie. Viele Ideen und Überzeugungen, die das gesellschaftliche Leben beherrscht hatten, wurden überwunden und ersetzt. Die Soziologie entwickelte sich als eine Reaktion auf die Aufklärung.

Die Aufklärung (Age of Enlightenment) ist die prägende Bewegung des 17. und 18. Jahrhunderts, die eine tiefgreifende Erneuerung in Europa verursachte. Sie bot eine rationale Kritik an der Weltsicht, der Philosophie, der Kultur und den religiösen Überzeugungen, die bis dahin akzeptiert waren.

Es war eine Strömung mit kulturellem Einfluss, die im 18. Jahrhundert alle Ecken Europas erreichte.

Das Weltbild änderte das Denken und die Konzentration auf alle Wissenschaften.

Bildung: Durch die richtige Erziehung konnte die Menschheit verändert werden; ihr Charakter wurde verbessert, um die Gesellschaft zu optimieren.

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