Die Entwicklung des Fötus: Von der 8. bis zur 38. Woche
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Die frühen Phasen (Woche 8 bis 11)
In der 8. Woche entwickelt sich der Embryo zum Fötus. Ab der 9. Woche bildet das Nervensystem Neuronen. Der Fötus beginnt zu zucken, was die Muskeln stärkt und unwillkürliche Bewegungen auslöst. Mit 11 Wochen hat das Gehirn noch keine volle Kontrolle, aber erste Reflexe wie das Treten mit den Füßen beginnen. Zwischen der 6. und 11. Woche findet das bemerkenswerteste Wachstum statt.
Wachstum und Organentwicklung
In dieser Phase werden Muskeln und Knochen gestärkt und alle Organe mit dem Nervensystem verbunden. Der Fötus gewinnt die Kontrolle über sein Gehirn und reagiert auf Berührungen. Er nimmt den Raum wahr und führt zahlreiche Bewegungen aus.
Die Entwicklung ab der 18. Woche
- Verdauung: Das Verdauungssystem beginnt zu arbeiten.
- Wahrnehmung: Die Mutter spürt nun die Bewegungen des Kindes.
- Merkmale: Das Baby ist etwa 18 cm groß, beginnt zu blinzeln und entwickelt seinen Fingerabdruck.
- Sinne: Der Geschmackssinn entwickelt sich, ebenso wie Wimpern und die Augenfarbe.
Das Gehör beginnt zu funktionieren, wobei das Baby Geräusche aus dem Mutterleib wahrnimmt. Es lernt zudem, zu saugen und zu schlucken. Emotionale Zustände der Mutter, wie Nervosität oder Verwirrung, können auf den Fötus übertragen werden. Die Lungen sind das letzte Organ, das seine Arbeit aufnimmt.
Die letzte Phase (ab der 28. Woche)
Nach 28 Wochen bildet sich eine Fettschicht und die Sinne werden aktiv, was es dem Kortex ermöglicht, Wissen und Erinnerungen zu speichern. Das Baby hört Musik im Mutterleib und erinnert sich nach der Geburt daran.
Die finale Entwicklung (Woche 33 bis 38)
Ab der 33. Woche ist der letzte Entwicklungsschritt erreicht. Bewegungen können für die Mutter schmerzhaft werden, da das Baby seine maximale Größe erreicht. Mit 38 Wochen ist das Kind bereit für die Geburt, sobald die Fruchtblase platzt.
Sinneswahrnehmungen des Neugeborenen
- Gehör: Empfindlich für Klangintensität, besonders interessiert an der menschlichen Stimme.
- Sehen: Die Augenlider reagieren auf Licht, Bilder werden jedoch erst ab dem 3. Monat unterschieden.
- Geschmack: Hoch entwickelt; süß wird gegenüber sauer, salzig und bitter bevorzugt.
- Tastsinn: Berührung und Wärme sind seine primäre Sprache.
- Geruch: Reagiert mit einem Grinsen auf unangenehme oder starke Gerüche.