Die Entwicklung der Menschenrechte und Staatsformen
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Menschenrechte und ihre Geschichte
Menschenrechte sind Merkmale, die nicht beeinflusst oder gefährdet werden können, denn ohne sie kann man kein menschliches Leben führen. Daher ist es unerlässlich, dass Regierungen die Menschenrechte anerkennen und schützen.
Die drei Generationen der Menschenrechte
- 1. Generation: Bürgerliche und politische Rechte, beansprucht von der Oberschicht/Bourgeoisie im Ancien Régime. Der moralische Wert ist die Freiheit (Recht auf Leben, Gedanken- und Meinungsfreiheit).
- 2. Generation: Wirtschaftliche und soziale Rechte, die von der marxistischen und anarchistischen Bewegung beansprucht wurden. Die moralischen Werte sind Gerechtigkeit, das Recht auf Arbeit, gerechte Löhne und Wohnraum.
- 3. Generation: Rechte in Bezug auf Ökologie, Frieden usw. Sie werden von klassenübergreifenden sozialen Bewegungen beansprucht. Die moralischen Werte sind Solidarität, Frauenrechte und soziale Minderheitenrechte.
Ideologie
Eine Ideologie ist die Kombination von wirtschaftlichen und sozialen Ideen, die eine Person oder eine Gruppe hat und verteidigt.
Vorgeschichte
In der Altsteinzeit gab es keine Obrigkeit, und Entscheidungen wurden im Stamm demokratisch getroffen. Während der Jungsteinzeit wurden Landwirtschaft und Viehzucht erfunden. Dies führte zu einer erhöhten Bevölkerung und zur Entwicklung von Handwerk und Metallurgie. Damit einher ging wirtschaftliche Ungleichheit und politische Macht, da in Krisenzeiten erste Anführer erschienen.
Despotische Reiche
Ab 3000 v. Chr. (Jungsteinzeit) wurden aus Häuptlingen Könige, die das erste Reich gründeten. Ein Kaiser besaß die gesamte Macht und den Reichtum des Landes. Die Bevölkerung musste Steuern zahlen. Die Macht wurde durch Gewalt kontrolliert.
Griechenland und Rom
Griechenland: Es organisierte sich über öffentliche Strukturen (Polis). Die Bürger hatten das Recht, an der politischen Ausrichtung ihrer Stadt in Versammlungen teilzunehmen. Athen entwickelte das demokratische System, in dem alle Gesetze und Entscheidungen gemeinsam von den Bürgern getroffen wurden. Rom: Eine Demokratie (Republik), in der bestimmte Bürger bei Versammlungen abstimmen konnten.
Mittelalter
Nach dem Fall des Römischen Reiches bildeten sich Monarchien heraus. Der König hatte die gesamte Macht, und es gab keine Religionsfreiheit.