Die Entwicklung der Menschheit: Von der Steinzeit zum Neolithikum
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Die Altsteinzeit: Das Leben der frühen Menschen
Das erste Mal in der prähistorischen Ära: In der Altsteinzeit war es höchste Zeit, dass die alten Vereisungen kamen und es kälter wurde (aldiberoagoak). Der Mensch musste Früchte sammeln, fischen und jagen. Wir hatten Raubtiere (Ugaztun Predators) als Ziel; die große Jagd galt Tieren wie Bison, Mammut, Rentieren usw. Zum Schutz vor der Kälte suchten sie Wärme in Höhlen und Unterständen aus Stöcken, Leder und Ton. Sie waren Nomaden (in txaboltan), hatten keinen festen Wohnsitz und waren sehr beweglich auf der Suche nach Nahrung, Obdach oder den Routen der Lachswanderung.
Die Entdeckung des Feuers und erste Werkzeuge
Homo erectus fand überraschend das Feuer, und später lernte der Neandertaler, das Feuer zu entzünden. Wichtig war die Hitze, um Tiere abzuschrecken und Licht zu geben, vor allem aber für die Speisenzubereitung. Ursprünglich wurden in Stein gemeißelte Kieselsteine (uharrak) verwendet. Später wurde Silex (Feuerstein) genutzt, ein harter Stein, der beim Bearbeiten scharfe Kanten bildet, um Werkzeuge herzustellen. Damit fertigte man Schaber (karakagailuak), Spitzen für Stangen und Bohrer. Auch neue Materialien wurden verwendet: Knochen oder Geweih (adarkia). Mit diesen wurden Haken, Harpunen, Nadeln oder Wurfspeere (bultzagailuak), Bögen und Pfeile für die Jagd aus der Ferne hergestellt.
Glaube, Rituale und Bestattungen
Leben, Tod, das schnelle Wachstum der Pflanzen, Sonne oder Regen – um diese Phänomene zu erklären, entstanden erste religiöse Überzeugungen. Der Mensch wollte Naturphänomene beeinflussen und nutzte deshalb Zeremonien. Vor etwa 80.000 Jahren begannen die Neandertaler, ihre Toten zu begraben. In den Bestattungen wurden die Toten neben persönlichen Objekten wie Silex-Werkzeugen oder Schmuck platziert.
Prähistorische Kunst und Symbole
In Höhlen wurden an die Wände Motive gemalt und der Homo sapiens sapiens begann, Profile von Händen, Symbole für seltene Tiere (Bisons, Pferde/zalsiak, Hirsche, Mammuts, Nashörner/errinozeronteak) sowie Szenen des täglichen Lebens zu ritzen. Diese Kunstschätze hinterließen viele bewegliche Objekte. Einige Wurfspeere (bultzagailuak) waren geprägt, ebenso wie Anhänger aus Elfenbein oder Knochen. Bekannt sind auch kleine Statuen wie die Venus von Willendorf (Österreich). Diese Figuren aus Stein oder Knochen sind meist mit Fruchtbarkeitsriten (ugalkortasunarekin) verbunden.
Das Neolithikum: Der Beginn der Landwirtschaft
Vor etwa 10.000 Jahren entstand im Umfeld von Euphrat und Tigris im Nahen Osten, dem sogenannten Fruchtbaren Halbmond, die neolithische Produktivität. Dies markiert den Übergang zur Landwirtschaft und den Einsatz neuer Steinwerkzeuge. Jungsteinzeitliche Männer und Frauen begannen zu realisieren, dass aus gesäten Samen Pflanzen wuchsen; Getreide und Bohnen wurden angepflanzt. Es war der Beginn der Landwirtschaft.
Neue Werkzeuge und Techniken
Als Ergebnis der Landwirtschaft wurden neue Werkzeuge notwendig, wie zum Beispiel die Sichel für den Weizen oder Mühlen zum Mahlen der Körner. Eine neue Technik war der geschliffene Stein. Dadurch konnten Bohrer und Äxte zum Fällen von Bäumen hergestellt werden. Dies förderte auch die Entwicklung der Keramik. Zudem konzentrierte man sich auf die Herstellung von Geweben.
Sesshaftigkeit und Ausbreitung in Europa
Vom Fruchtbaren Halbmond oder Mesopotamien aus breiteten sich die neolithischen Techniken, Instrumente und Lebensformen nach Europa aus. Männer und Frauen wurden sesshaft und bauten Dörfer in unmittelbarer Nähe zu Wasserstellen. Oft gab es Mauern zum Schutz. Keramik wurde zur Lagerung von Korn genutzt, was zur Entstehung der Textilindustrie führte. Die Dörfer waren weitgehend autark (buruaskiak), begannen aber mit dem Austausch untereinander.