Die Entwicklung des spanischen Romans: Generation '14 & '27

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Etappe: Die Generation von 1914

Diese Generation bestand nicht nur aus Schriftstellern, sondern auch aus Intellektuellen. Der Roman erlebte einen Aufschwung, und die Zukunft der Literatur wurde neu bewertet.

Der geistige Roman

José Ortega y Gasset stellte die Frage nach der Essenz des Romans und entwickelte das Konzept des geistigen Romans. Nach Ortega erfolgt die Erneuerung durch diesen Roman, der den Leser mit neuen geistigen Unruhen konfrontiert. Der „entmenschlichte“ Roman befasst sich verstärkt mit intellektuellen Problemen.

Wichtige Autoren und Werke

  • Concha Espina: Autorin von „La esfinge maragata“ (ein realistischer Sittenroman).
  • Gabriel Miró: Vertreter des lyrischen Romans mit einer poetischen Prosa. Seine Werke beschreiben neue Landschaften. Zu seinen Werken zählen „Las cerezas del cementerio“ (1910) sowie „Nuestro padre San Daniel“ und „El obispo leproso“, die den Einfluss der Kirche thematisieren.
  • Ramón Pérez de Ayala: Er repräsentiert am besten den intellektuellen Roman. Seine Werke, wie „Tigre Juan“ und „El curandero de su honra“, behandeln Themen wie Liebe, Sexualität und Ehebruch, wobei die Beschreibung von Oviedo eine zentrale Rolle spielt.
  • Ramón Gómez de la Serna: Er führte die Avantgarden in Spanien ein. Sein Werk „El doctor inverosímil“ thematisiert die Psychoanalyse, während „Cinelandia“ den Einfluss des expressionistischen Films zeigt.

Weitere Autoren dieser Zeit sind Wenceslao Fernández Flórez, Enrique Jardiel Poncela und Benjamín Jarnés.

Etappe: Die Generation von 1927

Diese Gruppe wird auch als „Gruppe von 28“ bezeichnet, da sie 1928 einen Aufsatz über die „Neue Romantik“ verfasste, der Standards für Romanautoren setzte. Nicht alle Dichter schrieben die gleiche Art von Roman.

Merkmale und Strömungen

Die Generation zeichnet sich durch eine Abkehr vom realistischen Roman des 19. Jahrhunderts aus, hin zu einem kritischen, engagierten und sozialen Realismus. Literatur wird hier als Instrument der Revolution genutzt.

Der neue Roman

Autoren wie Francisco Ayala („Cazador en el alba“), Rosa Chacel und José Fernández Díez prägten den intellektuellen Roman.

Der soziale Roman

Hierzu zählen Autoren wie Joaquín Arderíus, Manuel Domínguez Benavides und César M. Arconada, die den Fokus auf soziale Themen legten.

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