Epochen und Begriffe der Literaturgeschichte

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Die Romantik

Die Romantik ist eine kulturelle und politische Bewegung, die in Deutschland und Großbritannien im späten 18. Jahrhundert als eine revolutionäre Reaktion gegen den Rationalismus der Aufklärung und des Klassizismus entstand. Dabei standen vorrangig Gefühle im Mittelpunkt. Ihr Hauptmerkmal ist der Bruch mit der klassischen Tradition.

Der Symbolismus

Der Symbolismus basiert auf einem stereotypen Satz von Regeln. Er war eine der wichtigsten künstlerischen Bewegungen des späten 19. Jahrhunderts, die in Frankreich und Belgien entstand. In einem literarischen Manifest, das 1886 veröffentlicht wurde, definierte Jean Moréas diesen neuen Stil als „Feind der Bildung, Rezitation, falschen Empfindlichkeit und objektiven Beschreibung“.

Ein Symbol ist ein sichtbares Zeichen für eine Idee, dessen Funktion und Konvention in Zusammenhang mit einem gesellschaftlich akzeptierten Kontext stehen. Es ist ein Zeichen ohne Ähnlichkeit oder Kontiguität, das nur über eine herkömmliche Verbindung zwischen seinem Signifikanten und Signifikat besteht.

Tempus Fugit

Zusätzlich bezeichnet Tempus Fugit eine absichtliche Klasse. Es ist ein Begriff aus dem Lateinischen und bedeutet „Die Zeit flieht“ oder „Die Zeit vergeht“; er lädt dazu ein, keine Zeit zu verlieren. Der Begriff erscheint zunächst in den Schriften des Gedichts Georgica, verfasst von dem römischen Dichter Vergil. Die genaue Phrase lautet: „Sed fugit interea, fugit irreparabile tempus.“

Literarische Themen und die Tragödie

Ein literarisches Thema ist ein kurzer Satz in der rhetorischen Tradition und umfasst literarische Verbindungen mit festem semantischem Gehalt sowie formale Ausdrücke der Literaturgeschichte.

Die Tragödie ist eine dramatische Form, deren Hauptpersonen auf mysteriöse, unangreifbare und unvermeidbare Weise mit dem Schicksal oder den Göttern konfrontiert sind. Dies führt fast immer zu einem tödlichen Ausgang durch eine blinde Macht, das Schicksal oder das Fatum, welches oft von verschiedenen Orakeln angekündigt wird (man erinnere sich an die Orestie von Aischylos, die am Ende eine Versöhnung findet).

Die Komödie

Die Komödie ist durch Charaktere gekennzeichnet, deren wichtigste Merkmale ihre Schwierigkeiten mit dem Alltag und Schwächen sind, die durch ihre eigenen Fehler motiviert werden. Sie führt zu einem glücklichen Ende, wobei es oft zu einer Verhöhnung der Menschen kommt. Die Komödie stammt aus der griechischen Welt, entwickelte sich aber über das Altertum, das Mittelalter und die Moderne bis in unsere heutige Zeit weiter.

Die Avantgarde

Der Begriff Moderne kommt aus dem französischen Wort Avantgarde. Dieser Begriff aus dem militärischen Lexikon bezieht sich auf den vordersten Teil einer Armee, die „erste Linie“, die für Erkundung und Kampf zuständig ist. In der Kunst wurde als historische Avantgarde eine Reihe von künstlerischen Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts bezeichnet.

Alte Zivilisationen und literarische Traditionen

Die alten östlichen Zivilisationen entwickelten antike literarische Traditionen, die sehr ausdauernd waren. Diese Traditionen, die ihren Ursprung im Nahen Osten (Mesopotamien, Ägypten) sowie in der hebräischen und arabischen Kultur haben, üben einen wichtigen Einfluss auf die westliche Kultur aus.

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