Die Erde: Geothermie und Kontinentalverschiebung

Eingeordnet in Geologie

Geschrieben am in mit einer Größe von 2,57 KB

Energiequellen der Erde

Die Erde empfängt Energie von der Sonne als Wärme. Diese Energie formt das Relief der Kontinente durch äußere geologische Einwirkungen, das Klima und temperaturbedingte Einflüsse auf die Landoberfläche. Unser Planet besitzt zudem eine innere Wärme, die als Geothermie bezeichnet wird.

Ursprung der inneren Wärme

Die innere Wärme der Erde stammt aus verschiedenen Quellen:

  • Die Auswirkungen der Kollisionen verschiedener Himmelskörper während des Entstehungsprozesses unseres Planeten.
  • Die Strahlung, die durch den Zerfall verschiedener radioaktiver Elemente im Boden (Uran, Thorium und Kalium) abgegeben wird.

Im Innern unseres Planeten herrschen hohe Temperaturen und Drücke, die den Ursprung interner geologischer Prozesse bilden.

Interne geologische Prozesse

Interne geologische Prozesse sind für viele Phänomene verantwortlich, die auf der Erde auftreten, wie zum Beispiel:

  • Die Bewegung der Kontinente
  • Vulkanausbrüche
  • Erdbeben
  • Die Entstehung von Gebirgen und Graten
  • Die Bildung und Verformung bestimmter Gesteinsarten

Die Theorie der Kontinentalverschiebung

Der deutsche Wissenschaftler Alfred Wegener schlug 1912 vor, dass die Kontinente vor Millionen von Jahren einen einzigen Superkontinent namens Pangäa bildeten. Diese riesige Landmasse zerbrach in Stücke, die sich über den Meeresboden bewegten, wodurch die Kontinente entstanden, wie wir sie heute kennen.

Wegener nannte seine revolutionäre Theorie Kontinentalverschiebung. Obwohl er Beweise vorlegte, konnte er nicht erklären, welche Kraft so große Landmassen bewegen konnte, weshalb sie von den Wissenschaftlern seiner Zeit nicht akzeptiert wurde.

Beweise für die Kontinentalverschiebung

Um seine Theorie zu entwickeln, führte Wegener verschiedene Arten von Beweisen an:

  • Geografische
  • Klimatische
  • Biologische
  • Paläontologische: Es wurden Fossilien von Tieren und Pflanzen gefunden, die an beiden Küsten des Atlantiks sehr ähnlich sind.

Die Theorie der Plattentektonik

In den 1960er Jahren korrigierten und verfeinerten mehrere Forscher die Theorie der Kontinentalverschiebung und formulierten die heute anerkannte Theorie der Plattentektonik: Der feste äußere Teil der Erde, die sogenannte Lithosphäre, ist nicht kontinuierlich, sondern in Platten unterteilt.

Verwandte Einträge: