Erinnerungen an Jorge: Eine Geschichte über Toleranz
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Erinnerungen an die Vergangenheit
Das Stück beginnt mit Carlos (Charles), einem Jungen, der sein Zimmer reinigt. Als er ein Plakat sieht, beginnt er sich an etwas zu erinnern, das schon vor langer Zeit geschehen ist ...
Die Bitte von Marga
Dani und Carlos sind zwei Freunde, die in einer luxuriösen Wohnsiedlung leben. Sie versuchen, das Rad von Danis Bruder zu reparieren, haben aber kein Geld dafür. Deshalb greifen sie auf die Gutmütigkeit von Marga zurück, die sie immer aus der Bedrängnis rettet. Marga sagt zu, verlangt aber im Gegenzug einen Gefallen von ihnen.
Der neue Schüler
Sie ist die Klassensprecherin, und der Direktor sagte ihr, dass ein Junge namens Jorge, ein Junge mit Problemen, an das Institut zurückkehren wird. Er stammt aus einer Problemfamilie; seine Mutter ist mit einem anderen Mann weggegangen und sein Vater sitzt im Gefängnis. Jorge war im Internat und lief weg.
Marga erzählt ihren Freunden, dass sie den neuen Jungen akzeptieren müssen, sich nicht über ihn lustig machen dürfen und ihm helfen sollen. Als Jorge erscheint, wird allen bewusst, dass sie nicht so sind wie er. Außerdem wird er immer von einem anderen Jungen begleitet, der ihn an der Tür verlässt und zurückkehrt, wenn der Unterricht endet.
Eifersucht und Gewalt
Marga hilft ihm beim Lernen und bei den Hausaufgaben. Nach und nach entwickeln sie Gefühle füreinander, was zur Eifersucht von Carlos und Dani führt. Eines Tages im Unterricht kommt das Thema Toleranz auf; Jorge wird beleidigt und es kommt zu einem Kampf. Jorge verlässt daraufhin die Klasse.
Es erscheinen ein paar Freunde von ihm, die Carlos, Dani und Marga eine Tracht Prügel verpassen, woraufhin Marga ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Carlos, der in sie verliebt ist, besucht sie dort jeden Tag. Auch Jorge erscheint, betritt den Raum und verabschiedet sich für immer mit einem Kuss von ihr.
Ein tragischer Verlust
Einige Tage später sucht ein Freund von Jorge nach ihm, weil er Probleme hat – ernsthafte Probleme. Sie gehen zur Mülldeponie, und dort stirbt Jorge. Nach Untersuchungen wird festgestellt, dass er von den Banden „Speer“ und „Geier“ getötet wurde – Neo-Nazi-Bands, die in der Stadt ihr Unwesen treiben.
Der Roman endet damit, dass Carlos sich an das Geschehene erinnert und daran, was dies für das Leben der Kinder bedeutete, die zusammen lernten – und besonders für ihn, denn das war das Jahr, in dem Carlos sich in Marga verliebte.
Hauptcharaktere
- Jorge: Ein problematischer Außenseiter, der versucht, in die Gesellschaft integriert zu werden, jedoch ohne Erfolg.
- Marga: Ein verantwortungsbewusstes, gutes Mädchen, das versucht, ihren Freunden in allem zu helfen.
- Carlos: In Marga verliebt. Ein weiteres Mitglied der Gesellschaft, in der sie sich befinden.
- Dani: Ein Freund von Carlos und Marga, der ebenfalls Gefühle für sie hat. Ein hübscher, adretter Junge, der vor Problemen flüchtet.