Ethik, Gerechtigkeit und Staatsbürgerschaft
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Glück und Gerechtigkeit
Aristoteles sagt, dass jede Handlung und jede gute Wahl auf ein Gut abzielt. Es gibt jedoch viele Güter und Zwecke von sehr unterschiedlicher Natur. Das höchste Gut, das Glück, scheint das Ziel aller menschlichen Handlungen zu sein, die das Leben ausmachen. Da wir moralische Wesen sind, sind wir auch dem Glück verpflichtet. Der Mensch neigt von Natur aus zum Glück.
Glück wird oft mit Reichtum, Geld oder politischer Macht gleichgesetzt. Die Gerechtigkeit hingegen ist die Gesinnung, die Menschen dazu bewegt, fair und rechtmäßig zu handeln. Gerechtigkeit ist vielschichtig und umfasst:
- Persönliche Tugend
- Qualität der sozialen Ordnung
- Kommutative Gerechtigkeit
- Verteilungsgerechtigkeit
- Juristische Gerechtigkeit
Ethische Strömungen
Hedonismus
Die Besonderheit hedonistischer Systeme besteht darin, dass Glück in der Lust oder in bestimmten Freuden definiert wird. Das Gute ist hierbei gut, weil es Freude verursacht.
Eudämonismus
In der eudämonistischen Ethik besteht das Glück in der Ausübung und Vervollkommnung der Fähigkeiten und Anlagen, die für den Menschen charakteristisch sind.
Utilitarismus
Der Utilitarismus vertritt die Ansicht, dass das Gute das Nützliche ist; somit bildet der Nutzen das Prinzip der Ethik.
Analyse der Unionsbürgerschaft
Staatsbürgerschaft beschreibt die Art und Weise, wie Bürger mit dem Staat interagieren. Sie definiert die Einbindung der Bürger in das politische Gemeinwesen.
Der Mensch wird in eine Kultur hineingeboren, die seine Identität mitprägt. Die kulturelle Identität eines Individuums ist eng mit seiner Zugehörigkeit zu einer Gruppe verknüpft.
Namen und Nationalität beziehen sich auf Gemeinschaften, die in einem geografischen Gebiet durch Gepflogenheiten und kulturelle Traditionen verbunden sind, auch ohne rein politische Organisation. Die Nation definiert sich hierbei über die kulturelle Tradition und Herkunft ihrer Mitglieder.
Modelle der Staatsbürgerschaft
Die Staatsbürgerschaft setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen:
- Das zivile Element: Umfasst die für die individuelle Freiheit notwendigen Rechte, wie die Meinungs-, Gedanken- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf Eigentum.
- Das politische Element: Beinhaltet das Recht auf Teilnahme an der Ausübung politischer Macht, sei es als Wähler oder als gewählter Vertreter.
- Das soziale Element: Umfasst soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte.