Ethische Grundlagen und Werte in der professionellen Pflege
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Grundpfeiler der professionellen Pflege
Courage ermöglicht es uns, Risiken einzugehen, da das Selbstbewusstsein durch praktische Erfahrungen wächst. Die Fähigkeit, an andere zu glauben, basiert auf Hope – dem festen Glauben daran, dass Menschen sich verbessern können. Dies fördert die Tendenz zur Selbstverwirklichung. Confidence (Selbstvertrauen) ist essenziell: Überfürsorglichkeit verhindert gegenseitiges Vertrauen und nimmt dem Patienten die Möglichkeit, sein Leben eigenständig zu bewältigen. Bescheidenheit bedeutet hierbei, dass pflegerisches Wissen ein geteiltes Wissen zwischen Pflegekräften, Patienten und den Wissenschaften ist.
Persönliche Entwicklung und Unabhängigkeit
Werden: Ein gesundes Selbstwertgefühl ermöglicht es, loszulassen und sich auf andere einzulassen. Independence: Patienten benötigen ein gewisses Maß an Unabhängigkeit bei der Versorgung ihrer Bedürfnisse. Freiheit: Die Person muss sich frei fühlen, ihre Bedürfnisse objektiv auszudrücken. Kommunikation: Verbale und non-verbale Kommunikation bilden den Kern der Pflege, um den Menschen als Ganzes zu erfassen.
Code of Professional Conduct
- Verantwortung für Patienten und Klienten
- Haftung für professionelle Standards
- Verantwortung für Kollegen
- Professionelle und persönliche Verantwortung
Patientenrechte im Überblick
- Recht auf Autonomie: Das Recht, über sich selbst zu bestimmen und eigene Wünsche zu beurteilen.
- Recht auf Freiheit: Das Recht, ohne Störungen eigene Ziele zu verfolgen.
- Recht auf Wahrheit: Handeln auf Basis einer objektiven Sicht der Wirklichkeit.
- Recht auf Privatsphäre: Das Recht, eigene Entscheidungen zu treffen.
- Recht auf Fürsorge: Schutz vor Schaden und Förderung der Selbstpflegefähigkeiten.
- Recht auf Fidelity (Treue): Einhaltung getroffener Vereinbarungen.
Die Rolle der Ethikkommission
Die Ethikkommission bietet einen Ort der Besinnung für alle im Gesundheitswesen Beteiligten:
- Reaktion auf ethische Dilemmata von Fachkräften, Managern und Familien.
- Durchführung von Schulungen und Bioethik-Programmen.
- Zusammenarbeit bei der politischen Entwicklung unter ethischen Gesichtspunkten.
- Einbeziehung aller Beteiligten (Familie, Patienten, Fachpersonal).
- Erstellung prognostischer Studien, Debatten und interner Krankenhausregelungen.
- Durchführung von Forschungsarbeiten mit Empfehlungen für ethisch angemessene Haltungen.