Europa: Geographie, Klima, Landwirtschaft und Rohstoffe

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Europa: Lage und Gebirge

Europa ist ein großer Kontinent. Im Osten reicht die eurasische Landmasse bis zum Ural und zum Kaspischen Meer. Zu den jungen Gebirgsketten in Europa gehören die Alpen und die Pyrenäen.

Klimazonen und Gewässer Europas

Die Klimazonen in Europa umfassen das ozeanische Klima an der Atlantikküste, das mediterrane Klima im Süden sowie kontinentale, polare und hochgebirgige Klimazonen. Meere in Europa sind unter anderem die Ostsee und die Adria. Zu den Flüssen, die in den Atlantik münden, zählt die Themse, in den kontinentalen Regionen fließt die Donau. Zu den Seen gehören der Bodensee und der Plattensee.

Spanien: Lage und Inseln

Spanien liegt im Südwesten Europas; es befindet sich auf der Iberischen Halbinsel und grenzt an Afrika über die Straße von Gibraltar. Zu Spanien gehören die Kanarischen Inseln und die Balearen. Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und beherbergen den Pico del Teide. Die Balearen werden von Gebirgszügen geprägt, die mit der Cordillera Bética in Verbindung stehen. Umgebende Meere sind das Mittelmeer, der Atlantik und das Kantabrische Meer.

Spanische Flüsse und Küsten

Spanische Flüsse, die in den Atlantik münden, sind oft lang und stromreich, zum Beispiel der Guadalquivir und der Guadiana. Die Zuflüsse zum Mittelmeer sind häufig weniger wasserreich und unregelmäßig, wie der Segura oder der Júcar. Kurze Flüsse an der kantabrischen Küste sind beispielsweise der Nervión oder die Bidasoa.

Natürliche Ressourcen und Leistungen

Ressourcen werden aus natürlichen Materialien gewonnen, zum Beispiel Böden, Pflanzen und andere biologische Ressourcen. Sie liefern Nahrungsmittel, Wasser, atmosphärische Leistungen sowie mineralische und energetische Rohstoffe wie Kohle oder Erdöl.

Primärsektor: Landwirtschaft und Viehzucht

Im Primärsektor werden Ressourcen aus der Natur entnommen, etwa durch Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei. Agrarische Aktivitäten werden durch physikalische und menschliche Faktoren beeinflusst:

  • Klima
  • Relief
  • Wasserverfügbarkeit
  • Vegetation und Fauna
  • soziale Faktoren und Eigentumsverhältnisse

Böden können im Privateigentum oder in kollektivem Besitz (tenure) sein; diese Eigentumsverhältnisse beeinflussen direkt oder indirekt die Landverteilung, soziale Gewohnheiten sowie wirtschaftliche und politische Entscheidungen. Je nach Eigentumsstatus und Grad der technologischen Entwicklung werden traditionelle oder moderne Techniken angewandt.

Agrarlandschaften: traditionell und modern

Traditionelle agrarische Landschaften zeichnen sich durch ein niedriges Entwicklungsniveau, rückständige Arbeits- und Produktionstechnologien und Subsistenzwirtschaft aus; solche Formen finden sich in Teilen Afrikas und Amerikas. Moderne oder intensive Agrarlandschaften sind durch hohe Flächenproduktivität, fortschrittliche Techniken und Marktorientierung gekennzeichnet.

Fischerei: Küste und Hochsee

Fischerei ist eine Tätigkeit zur Gewinnung von Meeresfrüchten und Fischen. Es gibt handwerkliche Küstenfischerei mit kleinen Booten und traditionellen Techniken sowie industrielle Fischerei mit großen Schiffen und moderner Technologie, die weiträumig operiert. Küstenfischerei findet häufig täglich statt und besteht aus kurzen Fahrten; Hochseefischerei kann Tage oder Wochen dauern. Zu den aktuellen Problemen der Fischerei zählen Wasserverschmutzung und Überfischung.

Rohstoffe und Energiequellen

Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, die in der Industrie verarbeitet werden. Sie können organischen Ursprungs sein oder aus der mineralischen Erdkruste stammen. Energiequellen sind ebenfalls natürliche Ressourcen, zum Beispiel Erdöl oder Kohle; diese sind häufig nicht erneuerbar. Daneben gibt es alternative beziehungsweise erneuerbare Energieformen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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