Evolution, Genetik und die Ursprünge des Menschen

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Natürliche Selektion

Der britische Naturforscher Charles Darwin schlug einen Mechanismus vor, um die natürliche Selektion basierend auf dem Überleben des Stärkeren zu erklären.

Jean-Baptiste de Lamarck schlug vor, dass verschiedene Arten neue Merkmale erwerben, um neue Anforderungen oder Umweltbedingungen zu bewältigen. Lamarck glaubte, dass sich Schlangen aus Eidechsen entwickelten, die bevorzugt krochen, anstatt zu laufen: Mit der Zeit bildeten sich die Beine zurück. Ein Schlüssel zum Lamarckismus ist die Vererbung erworbener Eigenschaften, was wir heute als falsch wissen.

Darwinismus und Genetik

Darwin verstand nicht, warum manche Nachkommen resistenter sind als andere. Später wurde der Mechanismus der Vererbung väterlicher und mütterlicher Eigenschaften beschrieben und wie diese bei der geschlechtlichen Fortpflanzung gemischt werden. Heute nennen wir diese Determinanten der Vererbung Gene und die Wissenschaft dazu Genetik.

7 Der Ursprung des Menschen

Vor 8 Millionen Jahren begannen Mantelkonvektionsströme, den afrikanischen Kontinent in zwei ungleiche Teile zu spalten. So entstand das sogenannte Rift Valley, ein großer Grabenbruch im Osten des Kontinents.

In den Dschungeln lebten Gruppen von Affen und Menschenaffen, die Vorfahren der Hominiden-Familie, zu der auch der Mensch gehört.

Mendels Erkenntnisse: Erbanlagen (Gene)

Mendels Beobachtung, dass elterliche Merkmale, die in der ersten Generation verloren schienen, bei den Enkeln wieder auftraten, widerlegte die Idee der „Mischvererbung“. Stattdessen stützte dies die Hypothese, dass erbliche Faktoren ihre Individualität über Generationen hinweg bewahren und unabhängig voneinander übertragen werden.

  • Für jedes Merkmal gibt es zwei Versionen eines Gens: eine vom Vater und eine von der Mutter.
  • Wenn eine Version eines Gens die Kontrolle über die andere übernimmt, spricht man von Dominanz.

Im Jahr 1909 wurde die Erbanlage von Wilhelm Johannsen als Gen benannt. Das Gen ist eine Einheit der genetischen Information, die ein bestimmtes Merkmal steuert.

  • Phänotyp: Das sichtbare Merkmal (z. B. Pflanzenhöhe, Farbe der Erbse).
  • Genotyp: Die von den Eltern empfangenen Erbanlagen.

Befruchtung und genetische Veranlagung

Im Jahr 1902 stellte Walter Sutton fest, dass die Keimzellen von Heuschrecken Chromosomen in einem einfachen Satz enthielten, während sie in den übrigen Körperzellen paarweise auftraten.

Das bedeutet: Menschliche Zellen besitzen 23 Chromosomenpaare, während alle Geschlechtszellen lediglich 23 einzelne Chromosomen enthalten.

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