Evolutionstheorien und die Entstehung des Menschen
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Evolutionstheorien: Von Darwin bis zum Neo-Darwinismus
Nach Darwin herrscht in der Natur ein ständiger Kampf ums Überleben. Individuen mit günstigen genetischen Veränderungen werden durch natürliche Selektion ausgewählt und überleben eher. Im Gegensatz dazu führen Neutralisten (Neo-Darwinismus) die neutrale genetische Variabilität vor allem auf den Zufall (Mutationen) zurück. Sie argumentieren, dass die meisten Mutationen in Bezug auf die natürliche Selektion neutral sind. Nur in seltenen Fällen sind Mutationen günstig und werden selektiert. Zudem beeinflussen Faktoren wie die Langlebigkeit und die Populationsgröße den evolutionären Prozess.
Die Gesetze der Evolution
Alle evolutionären Theorien lassen sich in drei grundlegenden Gesetzen zusammenfassen:
- Gesetz der Diversifizierung
- Gesetz der Irreversibilität von Veränderungen
- Gesetz der Orthogenese: Arten neigen dazu, ihre biologischen und sozialen Strukturen zu komplexifizieren.
Der Ursprung des Menschen
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts argumentierten Forscher wie Thomas Huxley, Charles Darwin und Ernst Haeckel, dass der Mensch aus einem evolutionären Prozess hervorgegangen ist, der mit dem der Affen verwandt ist. Der Mensch gehört zur Familie der Pongiden (Gibbons, Orang-Utans, Schimpansen, Gorillas) und zur Superfamilie der Menschenaffen. Von den Hominiden ist der Homo sapiens die einzige heute noch lebende Art.
Die Australopithecinen
Die Australopithecinen lebten vor etwa einer Million Jahren in den Dschungeln. Sie besaßen eine kraniale Kapazität von etwa 500 cm³, ein affenähnliches Gesicht, eine kleine Statur und waren bereits zweibeinig.
Homo habilis
Der Homo habilis war ein Zeitgenosse des Australopithecus. Er zeichnete sich durch ein leicht konvexes Gesicht, kleinere Zähne und ein Gehirnvolumen von ca. 700 cm³ aus. Er ist bekannt für den Werkzeugbau, eine primitive soziale Organisation, die Kommunikation durch Kehllaute und den sporadischen Gebrauch von Feuer.