Evolutionstheorien: Lamarck, Darwin und die Synthetik

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Lamarcks Theorie der Evolution

Vererbung erworbener Eigenschaften: Dies bedeutet, dass jede Änderung der Eltern an das Kind weitergegeben wird.

Die Fossilien in tieferen Schichten repräsentierten einfache Lebensformen, während die Oberflächenschichten komplexere Lebensweisen zeigten. Es findet eine Progression von einfacheren zu komplexeren Organismen statt.

Es gab eine fundierte Auseinandersetzung über die Existenz eines biologischen Evolutionsprozesses, durch den primitive und alte Lebensformen neuen, besser organisierten Formen Platz machten.

Die zwei Konzepte Lamarcks

  • Das universelle schöpferische Prinzip: Spezies werden transzendent von einer höheren Macht geführt, was zu komplexeren Arten führt.
  • Die Vererbung erworbener Eigenschaften: Änderungen in einer Art entstehen durch das Medium (die Umwelt).

Lebewesen entwickeln bestimmte Organe aufgrund deren Gebrauchs. Nichtgebrauch führt zur Atrophie der Organe. Diese Merkmale werden an die Nachkommen weitergegeben.

Darwins Theorie der natürlichen Selektion

Darwin untersuchte die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten. Er entwickelte die Theorie, dass Vorfahren der Tiere zu Gruppen mit unterschiedlichen Merkmalen führten, wobei jede Gruppe an ihre jeweilige Umgebung angepasst war.

Natürliche Selektion und Anpassung

Natural Selection: Umgebungsdruck und Widerstand führen dazu, dass nur die angepassten Spezies überleben und sich reproduzieren. Individuen mit besser geeigneten Funktionen sind erfolgreicher als weniger angepasste.

Ein Organismus wird innerhalb einer Population mit einer neuen Qualität geboren, die seine Vorfahren oder andere Mitglieder nicht besitzen.

Veränderung und Speziation

Change (Veränderung): Ein Wechsel in einem Lebewesen im Vergleich zum Muttertier. Da man die DNA damals noch nicht kannte, wurde angenommen, dass dies in den Zellen geschieht.

Spezifikation (Artbildung): Über umfangreiche Zeiträume akkumulieren sich zahlreiche inhaltliche Änderungen und bilden Gruppen mit deutlichen Unterschieden. Die Eigenschaften der einzelnen Gruppen vermischen sich nicht, und in jeder Gruppe entstehen Variationen, die einen anderen evolutionären Weg einschlagen.

Die synthetische Theorie der Evolution

Seit der Veröffentlichung von „Die Entstehung der Arten“ bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts wurden wichtige Entdeckungen gemacht, welche die Evolutionstheorie erklären und Einwände entkräften konnten. Gregor Mendel veröffentlichte seine Ergebnisse über den Mechanismus der Vererbung, doch seine Erkenntnisse wurden zunächst ignoriert.

Vererbbare Eigenschaften sind Faktoren, die unabhängig von Generation zu Generation weitergegeben werden. Neben Mutationen wurden auch Chromosomen im Erbgut entdeckt. Aus diesen Entdeckungen entstand die synthetische Theorie der Evolution, die Folgendes besagt:

  • Populationen: Die Evolution wirkt auf dem Gebiet der Population und nicht primär auf das Individuum.
  • Gene: Die Eigenschaften der Individuen basieren auf Strukturen, die Gene genannt werden. Innerhalb einer Population gibt es Unterschiede, da Gene für ein bestimmtes Merkmal variieren können.
  • Mutationen: Die in der DNA gespeicherte genetische Information kann durch zufällige Mutationen verändert werden. Diese können vorteilhaft, schädlich oder neutral sein.
  • Natural Selection: Individuen, deren Genkombination (Genotyp) einen adaptiven Vorteil bietet, haben bessere Chancen zu überleben und ihre Gene an die nächste Generation weiterzugeben.

Der evolutionäre Stammbaum

Darwin wollte die lebenden Arten systematisch organisieren. Da er gezeigt hatte, dass sich Arten entwickeln, wurde ein Stammbaum erstellt. Man fand Beziehungen zwischen Organismen und definierte Vorfahren sowie Nachkommen. Ein Beispiel ist der Affe, dessen Gehirn sich vergrößerte, woraus schließlich der Mensch hervorging.

Die Arten wurden entsprechend ihrer Evolution in Gruppen eingeteilt. Es wurde gezeigt, wie primitive „Halbaffen“ die Vorfahren aller Arten waren, aus denen sich der Mensch entwickelte. Um den heutigen Menschen zu erreichen, dauerte es 60.000.000 Jahre über verschiedene Stadien:

  1. Erste Stufe: Die Säugetiere, gekennzeichnet durch die frühe Radiation.
  2. Zweite Stufe: Die Dominanz der Blütenpflanzen.
  3. Dritte Stufe: Die Entstehung moderner Gruppen von Säugetieren und Wirbellosen.
  4. Vierte Stufe: Die Verbreitung von Knochenfischen.
  5. Fünfte Stufe: Die Vorherrschaft von Säugetieren und Vögeln.
  6. Letzte Stufe: Das Erscheinen des Menschen in der jüngsten Periode.

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