Federico García Lorca und Rafael Alberti: Leben und Werk
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Federico García Lorca
Federico García Lorca wurde in Fuente Vaqueros, Granada, geboren. Er begann sein Studium und seine Briefe in Madrid, wo er sich auch mit Musik beschäftigte. Seine Persönlichkeit und sein Schaffen verschafften ihm zwischen 1920 und 1930 eine einzigartige Stellung. Im Jahr 1932 gründete er die Theatergruppe La Barraca. Er genoss höchste Bewunderung, doch seine Ermordung während des Spanischen Bürgerkriegs bleibt eine der schmerzhaftesten Episoden der Geschichte. Sein Werk bietet eine duale Vision der Persönlichkeit.
Wichtige Werke
Lorca sagte über sich selbst: "Ich bin ein Dichter durch die Gnade Gottes oder des Teufels, aber auch durch die Gnade der Technik und der Anstrengung."
- Frühe Werke: 1921 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband. In diesen Werken dominiert ein tiefes Unbehagen, das mit seiner Jugendkrise und seiner Homosexualität verbunden ist.
- Zigeunerromanzen (Romancero Gitano): Dieses Werk erreichte 1928 einen großen Erfolg und projizierte seine großen Obsessionen.
- Dichter in New York: Hier thematisiert er die Macht des Geldes, soziale Ungerechtigkeit und die Entmenschlichung der modernen Gesellschaft.
- Dramatik: Er glänzte als Dramatiker mit Werken wie Mariana Pineda, Doña Rosita die Einzelne sowie den Tragödien Bluthochzeit, Bernarda Albas Haus und Yerma.
Rafael Alberti
Rafael Alberti wurde in Puerto de Santa María geboren und starb im Alter von 99 Jahren in Madrid. Er brach sein Studium der Malerei ab, um sich bald seiner poetischen Berufung zu widmen. Im Jahr 1927 durchlebte er eine tiefe Krise, die ihn den Glauben verlieren ließ; 1931 trat er der Kommunistischen Partei bei. Nach dem Krieg lebte er im Exil in Argentinien und Italien, bevor er 1977 nach Spanien zurückkehrte. Albertis Leben zeichnete sich durch große Vielfalt und Virtuosität aus.
Wichtige Werke
- Frühe Phase: Seine ersten Bücher zeigen eine neopopulistische Tendenz. Mit Marinero en tierra (Seemann an Land) gewann er den Nationalpreis.
- Nostalgie und Stil: Im Zentrum steht die Nostalgie für sein Haus in Cádiz, geprägt von einer stilisierten Sprache in Werken wie La amante und El alba del alhelí.
- Surrealismus und Avantgarde: Später wandte er sich dem Surrealismus zu, wie in Sobre los ángeles (Über die Engel).
- Politisches Engagement: Nach 1931 zeichnete sich sein Werk durch politische Poesie und das Theater des Exils aus. Zu seinen wichtigen Theaterstücken zählt unter anderem El adefesio.