Filmanalyse: Das Leben der Anderen

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Überwachung und Intrigen

Dreymans Wohnung wird von der Stasi überwacht, weil der Minister Hempf ihn loswerden will, um mit der Schauspielerin Christa-Maria Sieland, der Freundin von Dreyman, ein Verhältnis einzugehen.

Wieslers Wandlung

Wiesler war anfangs ein überzeugter Kommunist. Er begann jedoch an der Ideologie zu zweifeln, als er den Auftrag erhielt, Dreyman zu überwachen, nur um einen Vorwand für den Minister zu finden. Seine Loyalität gegenüber der DDR und der Stasi veränderte sich komplett, als er durch die Überwachung mehr über Dreymans Leben und Ideale erfuhr – insbesondere über Liebe, Literatur, freies Denken und den freien Austausch von Ideen. Wiesler schützt Dreyman, indem er die Berichte fälscht und die Schreibmaschine versteckt.

Wortschatz

  • Sich verändern: sich verwandeln
  • Wanzen anbringen: verwanzen
  • Fürchten: Angst haben
  • Dinge: Gegenstände

Die Rolle von Christa-Maria

Christa-Maria war keine schlechte Person. Einerseits ist sie ein Opfer des Regimes, andererseits eine Verräterin, da sie Dreyman bei der Stasi verraten hat. Obwohl sie unter Druck handelte, ist ihr Verhalten schwer nachzuvollziehen, da sie ihn liebte. Sie ist ein Opfer, weil Minister Hempf sie besitzen wollte und ihr gedroht hatte, ihr die Karriere am Theater zu beenden, sollte sie sich ihm verweigern.

Dreymans Entwicklung

Dreyman lebt anfangs in einem ständigen Zwiespalt zwischen Kunst und Konformismus; er ist ein Mitläufer des Systems. Als seine Freundin Christa-Maria eine Beziehung mit dem Minister beginnt und sein Freund Selbstmord begeht, weil das Regime sein Leben zerstört hat, beschließt Dreyman, Stellung zu beziehen. Er plant, die erschreckend hohe Selbstmordrate in der DDR zu veröffentlichen.

Persönliche Einschätzung

Ich bin der Meinung, dass der Film nicht ganz realistisch ist, denn hätte die DDR-Regierung geahnt, dass Wiesler nicht die Wahrheit sagte, hätten sie ihn ins Gefängnis stecken können. Dem Film fehlt es an Action, da er fast ausschließlich aus Dialogen besteht, die manchmal etwas langatmig wirken. Dennoch fand ich ihn sehr interessant, vor allem, weil ich viel über die Stasi gelernt habe. Ich hatte zuvor keine Vorstellung davon, wie stark die Menschen in der DDR durch die Stasi kontrolliert wurden.

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