Filmanalyse: Nebel im August

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Film: „Nebel im August“

Der Film „Nebel im August“ berichtet über die letzten Lebensjahre von Ernst Lossa. Die Handlung spielt in den frühen 1940er-Jahren in Süddeutschland.

Die Geschichte von Ernst Lossa

Der 13-jährige Ernst ist ein kluger, aber rebellischer Junge. Da er von verschiedenen Bildungseinrichtungen als „unsozial“ und „nicht erziehbar“ eingestuft wurde, wird er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Das Leben in der Klinik

In dieser Einrichtung werden körperbehinderte und psychisch kranke Menschen untergebracht. Gemäß dem nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programm werden Patienten, die als nicht heilbar gelten, in den Tod geschickt.

Als Neuling in diesem „Pflegeheim“ muss sich Ernst gegen ältere Kinder durchsetzen, findet jedoch dank seiner Selbstsicherheit schnell Freunde. Zu den zentralen Figuren gehören:

  • Dr. Veithausen: Der Direktor der Klinik
  • Hechtle: Eine Pflegekraft
  • Sophia: Eine Krankenschwester

Hoffnung und Widerstand

Ernst macht sich in der Klinik nützlich, indem er unter anderem das wehrlose Mädchen Amelie füttert. Er freundet sich zudem mit Nandl an und offenbart ihr seinen Traum: Er möchte mit seinem Vater nach Amerika auswandern. Sein Vater, ein reisender Kaufmann und Angehöriger der Jenischen, kann ihn jedoch aufgrund seines fehlenden festen Wohnsitzes nicht aus der Klinik herausholen.

Die Entdeckung des Verbrechens

Ernst arbeitet als Assistent von Max Witt, der für die Organentnahme bei verstorbenen Patienten zuständig ist. Dabei stellt er fest, dass die neue Krankenschwester Edith Kiefer die Kinder mit tödlichen Schlaftabletten in Himbeersaft vergiftet.

Ernst schmiedet mit Nandl einen Fluchtplan und versucht, die Krankenschwester Sophia bei der Rettung von Patienten zu unterstützen. Während eines Luftangriffs wird Sophia jedoch getötet und Nandl schwer verletzt. Da Nandl nicht mehr fliehen kann, drängt sie Ernst dazu, alleine zu entkommen. Ernst verlässt daraufhin sein Krankenzimmer.

Das tragische Ende

Nach Sophias Beerdigung stellt Ernst den Klinikdirektor Dr. Veithausen öffentlich als Mörder bloß. Daraufhin setzt Veithausen Ernst auf die Todesliste und ordnet seine Ermordung an. In einer letzten Szene ist Nandl fest davon überzeugt, dass Ernst die Flucht nach Amerika gelungen ist, und ruft im Speisesaal: „Ernst ist in Amerika!“

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