Finanzlexikon: Wichtige Begriffe für Unternehmen erklärt

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Finanzlexikon für Unternehmen

Das Finanzministerium (Finanzbericht) ist eine monatliche Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben. Am Ende jedes Monats ermitteln wir, ob zusätzliches Geld vorhanden ist oder ob Mittel benötigt werden, um die Zahlungsverpflichtungen des Monats zu erfüllen.

Grundlegende Finanzbegriffe

  • Liquidität: Die Höhe des sofort verfügbaren Geldes.
  • Solvenz: Die Fähigkeit, langfristige Schulden zu erfüllen.
  • Finanzierung für das Auto/Immobilien: Bei der Anmietung verlangt der Vermieter oft eine Kaution (z. B. zwei Monatsmieten), die bei Vertragsende zurückerstattet wird, sofern keine Schäden am Gebäude entstanden sind.
  • Bankverbindung: Ein Bankkonto, auf das Einzahlungen getätigt und von dem jederzeit Geld abgehoben werden kann. Wir verwenden den Begriff „Girokonto“, da es einen stetigen Geldfluss ermöglicht.
  • Schulden: Aus unternehmerischer Sicht entstehen Schulden durch den Erwerb von Waren, Dienstleistungen oder Darlehen, die eine zukünftige Zahlungsverpflichtung begründen.
  • Zinsen: Kosten für die Nutzung fremder monetärer Ressourcen. Es ist die Vergütung für die Überlassung von Kapital.
  • Finanzielle Kosten: Kosten, die einem Unternehmen entstehen, um Finanzmittel zu beschaffen.
  • Investition: Kauf von Gegenständen des Anlagevermögens (Maschinen, Werkzeuge, Geräte, Möbel, Computer, Fahrzeuge etc.).

Operative Kosten und Buchhaltung

Miete: Zahlungen für die Nutzung von beweglichen oder unbeweglichen Sachen.

Waren- und Rohstoffeinkauf:

  • Kauf von Waren: Wert der Waren, die ohne weitere Bearbeitung zum Verkauf eingekauft wurden.
  • Kauf von Rohstoffen: Wert der Materialien, die für die Produktentwicklung erworben wurden.

Rabatte und Nachlässe:

  • Skonti: Rabatte, die Lieferanten für eine vorzeitige Barzahlung von Rechnungen gewähren.
  • Kundenrabatte: Preisnachlässe, die Kunden bei sofortiger Zahlung gewährt werden.

Verpackung:

  • Verpackung (Schutz): Materialien zum Schutz der Produkte während des Transports.
  • Verpackung (Verkauf): Container oder Umverpackungen des verkauften Produkts.

Anschaffungskosten und Abschreibungen

Diese Kosten können über fünf Jahre abgeschrieben oder direkt als Aufwand verbucht werden:

  • Gründungskosten: Kosten der Unternehmensgründung.
  • Anlaufaufwendungen: Kosten, die vor dem operativen Start anfallen.

Weitere betriebliche Aufwendungen

  • Steuern: Zu zahlende Steuern auf lokaler, regionaler oder staatlicher Ebene (exklusive Einkommen- oder Mehrwertsteuer).
  • Finanzielle Nebenkosten: Zinsen, Gebühren für Wechsel, Bankkontogebühren sowie Kosten für Sicherheiten oder Überweisungen.
  • Werbung: Ausgaben für die Verkaufsförderung.
  • Reparaturen: Kosten für die Instandhaltung des Anlagevermögens.
  • Personalaufwand: Gehälter und Löhne der Mitarbeiter sowie Sozialversicherungsbeiträge.
  • Versicherung: Prämien für Versicherungsunternehmen.
  • Professionelle Dienstleistungen: Honorare für Juristen, Volkswirte, Wirtschaftsprüfer oder Notare.
  • Stipendien/Zuschüsse: Beträge, die von staatlichen oder privaten Stellen erhalten werden.
  • Nebenkosten: Zahlungen für Wasser, Strom, Telefon etc.
  • Transportkosten: Kosten für die Überführung von gekauften oder verkauften Artikeln.
  • Geplanter Umsatz: Die Höhe des erwarteten Umsatzes für das Geschäftsjahr.

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