Finanzmärkte und wirtschaftliche Globalisierung

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Die Entwicklung der Finanzmärkte

Der Prozess der Finanzmärkte ist das Ergebnis der Maßnahmen, die ab 1979 getroffen wurden. Diese Modelle wurden durch Ronald Reagan (USA) und Margaret Thatcher (UK) geprägt, die als Präsident der USA bzw. Premierministerin von England fungierten.

Zu dieser Zeit war Geld auf dem Finanzmarkt einfach und kostenlos verfügbar, insbesondere in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und Japan. Auf den Finanzmärkten ist Geld nicht greifbar und kann sowohl negative als auch positive Auswirkungen haben. Finanzmärkte generieren Arbeitsplätze und Wohlstand, doch bei einem Marktversagen können sie zu großen wirtschaftlichen Krisen führen (z. B. 1929).

Die Konzentration des Kapitals

Ein weiteres Merkmal der wirtschaftlichen Globalisierung sind Großunternehmen. Diese multinationalen Konzerne sind große Akkumulatoren von Kapital und neigen dazu, dieses zu konzentrieren. Es gibt verschiedene Arten von Zusammenschlüssen, die Monopole oder Oligopole bilden können:

  • Monopol: Die Kontrolle des Marktes durch ein Unternehmen, das die Preise festlegt.
  • Oligopol: Die Kontrolle des Marktes durch eine kleine Anzahl von Unternehmen, die ihre Mengen aufeinander abstimmen.

Diese multinationalen Unternehmen wachsen durch Fusionen oder Übernahmen (Akquisitionen). Übernahmen können freundlich (das Unternehmen möchte verkauft werden) oder feindlich (das Unternehmen möchte nicht verkaufen, wird aber über den Markt übernommen) sein. Einige dieser Konzerne haben ein höheres Volumen an Einnahmen als manche Länder und beeinflussen die nationale sowie internationale Politik.

Die Expansion der Unternehmen

Unter Expansion verstehen wir, dass Unternehmen weltweit präsent sind, wobei ihre Produktions- und Verwaltungszentren über den ganzen Planeten verteilt sind. Dies wird als neue internationale Arbeitsteilung oder industrielle Verlagerung bezeichnet. Diese unternehmerische Dispersion sorgt für eine wichtige Wechselbeziehung zwischen den Unternehmen.

Wenn sich ein multinationales Unternehmen in einem Land ansiedelt, schafft es Arbeitsplätze und Investitionen. Das Problem ist jedoch, dass die Gewinne meist nicht in dem Land bleiben, in dem sie erwirtschaftet wurden, sondern in das Ursprungsland des Unternehmens abfließen. Bekannte spanische Multis sind beispielsweise die Banco Santander, Telefónica und Repsol YPF.

Soziale Globalisierung

Die Globalisierung hat zu großen sozialen Veränderungen geführt:

  • Arbeitsmarkt: Die Aufnahme von Frauen in den Arbeitsmarkt hat Auswirkungen auf Familienmodelle und demografisches Verhalten.
  • Konsumverhalten: Durch das große Produktangebot in vielen Ländern ist ein zwanghaftes Kaufverhalten entstanden. Produkte werden massenhaft verbreitet, was zu einer Standardisierung des Konsums führt.
  • Migration: Der Arbeitsmarkt ist globalisiert, was bedeutet, dass Arbeitnehmer weltweit mobil sind.

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