Fortpflanzung und Photosynthese bei Pflanzen

Eingeordnet in Biologie

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,82 KB

Die Fortpflanzung der Blütenpflanzen

Die Blume ist für die Fortpflanzung verantwortlich und besitzt weibliche Teile, die Fruchtblätter, sowie männliche Teile, die Staubfäden. Die weiblichen Gameten (Eizellen) werden im Fruchtblatt (im Eierstock) produziert, während die männlichen Gameten als Pollenkörner bezeichnet werden. Blütenblätter locken Tiere an und dienen dem Schutz der Blume. Kelchblätter bedecken und schützen die anderen Teile der Blüte.

  • Als Folge der Befruchtung entwickelt sich ein Samenkorn. Dieses ist für das Überleben und die Ausbreitung der Pflanze verantwortlich.

3. Reproduktion bei Pflanzen

Aquatische Organismen nutzen häufig Wasser als Medium für den Transport ihrer Gameten und für die Befruchtung. An Land haben die überwiegende Mehrheit der Pflanzen Mechanismen entwickelt, die ihre Befruchtung unabhängig von Wasser machen. Pflanzen können sich ungeschlechtlich (wenn sich ein separates Fragment einer Pflanze zu einer neuen entwickelt) oder sexuell (durch Keimzellen oder Gameten) fortpflanzen. Die asexuelle Vermehrung wird auch vegetative Fortpflanzung genannt.

3.1. Fortpflanzung der Blütenpflanzen

Die Fortpflanzung der Pflanzen beginnt in den Blüten. Die männlichen Geschlechtszellen, sogenannte Pollen, befruchten die weiblichen Geschlechtszellen, die Samenanlagen. Nach der Befruchtung entwickeln sich Samen, die anschließend von der Pflanze verbreitet werden.

Die Fortpflanzung der Blütenpflanze erfolgt in mehreren Schritten:

  • Bestäubung: Pollen werden vom männlichen Staubblatt auf das weibliche Stigma übertragen. Der Pollen wird durch Insekten oder den Wind getragen.
  • Befruchtung: Wenn Pollen auf einem Stigma der gleichen Art landet, wächst ein Pollenschlauch, um die Gameten mit der weiblichen Geschlechtszelle, der Samenanlage, zu verbinden.
  • Samenverbreitung: Nach der Befruchtung fallen die Blütenblätter ab, eine Frucht bildet sich meist aus dem Eierstock und die befruchteten Samenanlagen bilden Samen. Die Samen werden durch den Wind oder Tiere verbreitet.
  • Samenkeimung: Samen beginnen zu wachsen, wenn Temperatur, Luft und Wasser die richtigen Bedingungen bieten.

4. Grüne Pflanzen

Grüne Pflanzen sind in der Lage, durch den Prozess der Photosynthese Nahrung herzustellen. Sie nutzen ein grünes Pigment in ihren Blättern namens Chlorophyll, das Licht absorbiert. Es ist in den Chloroplasten von Pflanzenzellen zu finden. Zudem benötigen sie Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid. Das Sonnenlicht wird absorbiert, Kohlendioxid gelangt durch Poren in der Rückseite der Blätter, die Spaltöffnungen genannt werden, in die Pflanze. Wasser wird durch die Wurzeln absorbiert und reist durch den Stamm zu den Blättern, wo die Photosynthese stattfindet.

4.1. Die Photosynthese-Gleichung

Die Photosynthese ist eine chemische Reaktion, die grüne Pflanzen benötigen, um Nahrung zu produzieren. Die Formel lautet:

CO2 + H2O + Mineralsalze + Sonnenlicht → Glukose + O2

Bei der Photosynthese werden Wasser und Kohlendioxid aufgenommen sowie Glukose und Sauerstoff erzeugt. Um genug Glukose zum Wachsen zu produzieren, besitzt ein Baum tausende Blätter, die während der Tageslichtstunden kontinuierlich Nahrung durch Photosynthese herstellen.

Die Photosynthese ist entscheidend für das Leben auf der Erde. Pflanzen liefern nicht nur Nahrung für Tiere, sondern produzieren auch Sauerstoff, der für die Atmung notwendig ist.

Verwandte Einträge: