Galicische Literatur: Pondal, Curros und Sprachkontakt
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Eduardo Pondal: Ten-Pin-Bowling
Das erste Gedicht, Pondal hört den Schrei der Piñeiros, ist die Übersetzung dieser Verordnungen in den Mund des Barden, erzählt von Nachrichten des Kosmos. In seinen letzten Gedichten erläutert der Autor die Bedeutung der Meldungen des Barden.
Arten der Dichtung
Es gibt zwei Arten der Dichtung: Epos und Lyrik. Pondal wollte eine glorreiche keltische Vergangenheit als Beispiel für die Zukunft nutzen.
Lyrik
Die wichtigsten Themen sind die Natur und die Frau (muller). Die pondalianische Natur wird in reiner Form dargestellt, zeitlos und ohne menschliche Präsenz. Die Frau wird vom Autor auf romantische Weise als idealisiertes Wesen gesehen, das platonische Gefühle weckt.
Die OAE
Eine lange epische Erzählung, die die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus besingt. Das Werk ist ein wichtiger Schritt zur Konsolidierung des Galicischen als Kultursprache.
C. Enríquez: Aires da miña terra
Dieses Werk besteht aus 21 Gedichten, die städtische Themen und lyrische Weisen behandeln.
Poesie und gesellschaftliches Engagement
Curros glaubte an die soziale Funktion der Poesie, weshalb viele seiner Gedichte seine progressiven Ideen widerspiegeln. Er betrachtete Unwissenheit und Rückständigkeit als Ergebnis von Fanatismus und Unterdrückung. Eine Facette seines progressiven Denkens, die die meisten seiner Zeitgenossen schockierte, war sein Antiklerikalismus.
Kostüm- und Sittenpoesie
Curros beteiligte sich an der romantischen Ästhetik und der Sittenpoesie seiner Zeit. Die Darstellung von Bräuchen war oft mit der Absicht verbunden, soziale Forderungen zu stellen.
Göttliche Sainete
Dieses 1888 veröffentlichte Werk ist ein langes narratives Gedicht mit satirischen und sozialen Themen. Es beschreibt eine imaginäre Pilgerreise nach Rom in Begleitung von Francisco Añón zu Papst Leo XIII. In dieser Ausgabe führt Curros eine starke antiklerikale, soziale und literarische Satire durch.
Sprachkontakt: Kastilianismen
Wenn zwei Sprachen im Laufe der Geschichte in Kontakt kommen, entsteht eine gegenseitige Beeinflussung. Kastilianismen sind Symptome des direkten Einflusses der spanischen Sprache auf das Galicische. Es handelt sich um Fremdeinflüsse, die vermieden werden sollten, da sie lautschriftliche, morfosyntaktische, lexikalische und semantische Unterschiede aufweisen.